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Formel 1-Testfahrten Valencia

ToroRosso: Getriebeproblem gelöst

Formel 1 Testfahrten Valencia Tag 2 Foto: xpb.cc 24 Bilder

Am ersten Testtag war Sebastien Buemi mehr Zuschauer als Rennfahrer. Ein Getriebeproblem hielt ihn in der Box fest. Das ist jetzt gelöst. Der Schweizer spulte in den ersten zwei Stunden des zweiten Testtages bereits 41 Runden ab.

02.02.2010 Michael Schmidt

Für ToroRosso beginnt der erste Formel 1-Test am zweiten Tag. Beim Auftakt hielt Getriebeärger den neuen STR5 in der Garage fest. Der Grund dafür, dass die Kraftübertragung beim Runterschalten vom sechsten in den fünften Gang in den Leerlauf geschaltet hat, wurde gefunden. Ein Widerstand beim Ausrücken des Gangpaares war zu groß. Kleinkram, aber typisch für einen ersten Testtag.

Zumal für ToroRosso alles neu ist. Der Rennstall aus Faenza tritt zum ersten Mal als Konstrukteur an. Sogar das Getriebe entstand im eigenen Haus, obwohl es das Reglement erlaubt, die Kraftübertragung einzukaufen.

Viele Dinge wurden aus dem Bauch heraus entschieden
 
Teamchef Franz Tost ist zufrieden, dass der Kraftakt mit einer um 60 Ingenieure aufgestockten Mannschaft auf Anhieb funktioniert hat. "Es ist alles nach Plan verlaufen. Alle Crashtests bis auf einen haben wir anstandslos passiert. Der Heckcrash war immer für den 13. Februar geplant." Es war eine Aufgabe mit Hindernissen. Der Windkanal und der CFD-Rechner gingen erst im Oktober in Betrieb. "Viele Dinge haben wir aus dem Bauch heraus entschieden", gibt Technikdirektor Giorgio Ascanelli zu.
 
Die Fahrer haben von Teamchef Tost den Auftrag, das Auto auf der Straße zu halten. "Das letzte, was wir in der frühen Phase der Testfahrten brauchen könnten, ist ein Unfall. Schon bei einem kleinen Ausrutscher verlierst du Stunden. Die Technik ist so kompliziert geworden, dass Reparaturen lange dauern."

Zur Mittagszeit lag Felipe Massa vorn
 
Mit einer Zeit von 1.14,862 Minuten lag Buemi um 12:30 Uhr zwar auf dem letzten Platz, doch Tost blieb gelassen: "Wir sind mit sehr viel Sprit unterwegs. Dafür sind die Rundenzeiten gut." An der Spitze lag zur Mittagszeit wie am Vortag Ferrari-Pilot Felipe Massa. Der Brasilianer schraubte die Bestzeit auf 1.11,722 Minuten. Zweiter war Kamui Kobayashi im erstaunlichen Sauber-Ferrari. Der Japaner kam Massa mit 1.12,056 Minuten am nächsten.

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