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Formel 1: Renault F1 Team

Überholt Renault Mercedes GP?

Robert Kubica, Nico Rosberg, Formel 1 Foto: xpb.cc 55 Bilder

Renault hat in Australien und Malaysia für Überraschungen gesorgt. Fragt man James Allison, Technischer Direktor des Renault F1 Teams, wird das auch so weitergehen. Er ist überzeugt, dass man Mercedes GP Paroli bieten kann.

12.04.2010 Bianca Leppert

Betrachtet man die Ergebnislisten von Australien und Malaysia, scheint Allisons Vision gar nicht so unmöglich. In Australien wurde Robert Kubica Zweiter und lies damit Nico Rosberg drei Plätze hinter sich. In Malaysia war Rosberg zwar Dritter, Kubica als Vierter aber direkt in seinem Windschatten. Nur in Bahrain hatten die Franzosen noch Anfangsschwierigkeiten.

Allison ist von der Performance des Teams überzeugt

Kann Renault Mercedes also in den nächsten Wochen überholen und den Silberpfeilen gefährlich werden? "Ich denke schon", meint Allison. "Momentan sind sie nur im Qualifying schneller, während wir scheinbar in Malaysia einen Vorteil in Sachen Rennpace hatten. In China werden wir mehr Updates haben, einen neuen Unterboden und einen anderen Frontflügel. Obwohl das nicht reichen wird, um Mercedes im Qualifying zu schlagen, wird es uns näher an sie ran bringen."
 
Allison geht sogar noch einen Schritt weiter. "Ich bin mir sicher, dass wenn wir sie am Start schlagen, wir im Rennen auch vor ihnen bleiben können." Um dieses Vorhaben auch umsetzen zu können, entwickelt Renault momentan auf Hochtouren. "Wir haben nie ein Geheimnis aus unserer Absicht gemacht, das Auto während der Saison massiv weiterzuentwickeln", sagt Allison. "Unsere Aerodynamikentwicklung befindet sich momentan auf einem Hoch, es wird doppelt so viel gemacht wie im vergangenen Jahr." Daneben arbeitet die Fabrik auf Hochtouren, um die Ideen in der Hälfte der Zeit im Vergleich zum vergangenen Jahr ins Auto zu bringen.

Aerodynamische Entwicklung steht bei Renault im Vordergrund
 
Momentan arbeitet das französische Team vor allem an aerodynamischen Verbesserungen, weil diese den meisten Einfluss auf die Performance auf der Strecke haben. Daneben kümmert man sich aber auch um mechanische Komponenten wie die Radaufhängung und die Bremsen.

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