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Formel 1 Grand Prix China

Was wird das Wetter machen?

GP China 2010 Foto: xpb 34 Bilder

Während es in Malaysia rund 35 Grad hatte, friert die Formel 1 in China bei gerade mal 13 Grad am Freitag. Die Aussichten versprechen ein spannendes Rennen, denn am Sonntag soll es regnen. Das kommt so manchem auch entgegen.

16.04.2010 Bianca Leppert

Wer aus dem Formel 1-Zirkus schon Mitte der Woche nach Shanghai reiste, der traute seinen Augen kaum. Mit fünf Grad und Hagelschauern zeigte sich China nicht gerade von seiner besten Seite. Und auch am Donnerstag bibberten die Piloten noch bei Temperaturen unter zehn Grad. Michael Schumacher tauchte gar mit Schal um den Hals bei der offiziellen FIA-Pressekonferenz auf.

Möglicherweise Probleme mit den harten Reifen

"Ich war geschockt, wie kalt es hier ist", meinte Nico Hülkenberg. Sollte es auch den Rest des Wochenendes so eisig bleiben, könnte das Aufwärmen der Reifen ein Problem werden. "Vor allem für die harten Reifen sind die niedrigen Temperaturen ein Problem", meint Adrian Sutil. "Ich mache mir keine Sorgen darum, dass sie nicht funktionieren, aber es wird definitiv länger dauern, bis sie auf Temperatur sind. Wahrscheinlich fünf oder sechs Runden."
 
Große Veränderungen am Auto gibt es deshalb aber keine. "Wir müssen das Set-up ein bisschen daran anpassen, aber für Samstag und Sonntag erwarten wir höhere Temperaturen." Auch Michael Schumacher sieht dieses Thema gelassen und setzt auf wärmere Aussichten für Samstag und Sonntag.

Kleinen Teams kommen Wetterumschwünge entgegen
 
Den kleinen Teams dürften die ungewöhnlichen Wetterbedingungen allerdings in die Karten spielen. Regen am Sonntag wäre für Hispania Racing wie ein Lottogewinn. "Uns kommt alles entgegen, was mit Wetterumschwung zu tun hat", sagt HRT-Teamchef Colin Kolles. "Uns ist alles recht, was die anderen aus dem Konzept bringt." Denn so könne ein schwaches Team auch mal beweisen, dass es unter Umständen auch cleverere Entscheidungen als die großen Teams treffen kann.
 
Man denke nur an das Qualifying von Malaysia zurück, in dem die Top-Teams mit ihrer Entscheidung in der Box zu bleiben ordentlich verwachst haben. "Man darf eben nicht nur in den Computer schauen, sondern muss auch mal in den Himmel schauen", gibt Kolles zu Bedenken. "Beim letzten Rennen haben einige zu viel auf den Computer geschaut."
 
Bei Mercedes GP hat man alles richtig gemacht und startete mit Nico Rosberg von Platz zwei. In China erwartet er bei Regen chaotische Bedingungen. "Hier gibt es oft Regen und für Sonntag ist Regen vorhergesagt, da kann es immer etwas durcheinander gehen." Aus dem Favoritenkreis hätte sicherlich auch Sebastian Vettel nichts gegen Regen. Der Red Bull feierte 2009 in Shanghai bei Regen den zweiten Sieg in seiner Formel 1-Karriere.

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