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Formel 1 WM-Titel 2009

Rubens Barrichello träumt immer noch

Rubens Barrichello Foto: Brawn GP 51 Bilder

Nach der Pleite von Istanbul hat Rubens Barrichello in der Fahrerwertung schon 26 Punkte Rückstand auf Teamkollege Jenson Button. Trotz der schlechten Aussichten träumt der Brasilianer immer noch von seinem ersten WM-Titel.

09.06.2009 Michael Schmidt

Brawn GP hat seinen ersten Nuller in dieser Saison auf der Liste. Während Jenson Button im Akkord gewinnt, stieg Rubens Barrichello nach 47 Runden aus. Die Temperaturen des Getriebeöls waren nach dem verkorksten Start derart gestiegen, dass man fürchtete, das Getriebe könnte blockieren. "Es gab keinen Grund, Rubens weiterfahren zu lassen", erklärte Teamchef Ross Brawn. "Er wäre nicht mehr in die Punkte gefahren."

Probleme von Beginn an

Barrichello verringerte seine Titelchancen schon beim Start um 100 Prozent. Der Brasilianer kam wie in Melbourne nicht vom Fleck und sackte auf den 12. Platz ab. "Es gab ein Problem mit der Kupplung", umschrieb Barrichello die Situation. Bis er wieder aus dem vom Computer eingelegten Leerlauf in den ersten Gang kam, verging eine gefühlte Ewigkeit. Das hektische Einlegen des ersten Ganges ruinierte die Kraftübertragung.

Mit genügend Wut im Bauch kollidierte Barrichello noch mit Kovalainen und Sutil, musste zum Frontflügeltausch früher an die Boxen als geplant und verschwand im Mittelfeld. "Mein siebter Gang war zu kurz übersetzt. Ich bin schon im letzten Abschnitt der Kurve 8 in den Begrenzer gekommen. Deshalb hatte ich auf der Geraden keine Chance gegen die Autos vor mir." Barrichello fehlten neun km/h auf den McLaren-Mercedes von Kovalainen.

Wende auf der Spezialstrecke in Silverstone?

Trotz der Pleite hat Barrichello den Traum vom WM-Titel nicht aufgegeben. "Die Wende muss jetzt in Silverstone kommen. Das ist meine Spezialstrecke. Da hatte ich schon Siege, Pole Positions und schnellste Runden." Am meisten freute sich der WM-Zweite darüber, dass Ross Brawn ihn und Button frei fahren lässt. "Jenson, Ross und ich haben uns vor dem Rennen zusammengesetzt und ausgemacht, dass es keine Stallorder gibt. Das zeigt, wie gut die Stimmung in unserem Team ist."

Über die Niederlage will der Rekordteilnehmer gar nicht lange nachdenken. "Morgen ist schon wieder ein anderer Tag. Ich bin so lange dabei, dass mich ein schlechtes Ergebnis nicht aus dem Tritt bringt." Barrichello sieht auch in Buttons sechstem Sieg noch kein Indiz, dass der Engländer die Oberhand gewonnen hat. "In den letzten drei Jahren lagen wir bis auf wenige Hundertstel immer gleichauf. Warum sollte sich das geändert haben? Ich weiß, dass ich ihn dieses Jahr noch schlagen werde, nur muss ich bald damit beginnen."

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