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Formel 1: Vettel, Rosberg & Co. beim GP China

Yin und Yang bei den deutschen Piloten

Formel 1 China Freies Training Foto: xpb.cc 54 Bilder

Während es für Nico Rosberg, Sebastian Vettel und Adrian Sutil am Freitag in China ganz nach Plan lief, ärgerten sich Virgin-Pilot Timo Glock und Williams-Pilot Nico Hülkenberg trotz technischer Updates über Probleme mit dem Auto.

16.04.2010 Michael Schmidt, Bianca Leppert

Nico Rosberg:
 
Für Nico Rosberg lief der Freitag ganz nach Plan. Im erste Training belegte der Wiesbadener in beiden Trainingssitzungen den zweiten Platz hinter einem McLaren. Im Fokus stand die Erprobung des neuen Heckflügels. "Ich hatte heute den Super-Spezial-Flügel drauf", sagte Rosberg mit einem breiten Grinsen im Gesicht. "Wir haben das System analysiert und perfektioniert." Insgesamt schätzt der 24-Jährige das Kräfteverhältnis aber ähnlich wie bisher ein. "Es war ein guter Tag heute und ich denke, wir sind in einer guten Position Punkte einzufahren."

Will er dieses Ziel erreichen, gilt es allerdings die Startphase unbeschadet hinter sich zu bringen. "Es gibt hier zwei, drei Stellen, die sehr eng sind, speziell die erste Kurve." Insgesamt komme es auf dem Shanghai International Circuit außerdem darauf an, einen guten Kompromiss aus Abtrieb und Top-Speed zu finden.

Sebastian Vettel:

Sebastian Vettel landete bei beiden Trainingssitzungen am Freitag auf Rang fünf. Der Malaysia-Sieger war mit seinen drei Stunden Training zufrieden. "McLaren und Mercedes sehen stark aus. Es scheint vorne ziemlich eng zuzugehen. Wir hatten einen Tag ohne Probleme." Vettel war in Shanghai immer stark. 2007 wurde er im ToroRosso Vierter. Im letzten Jahr gewann er die Regenschlacht: "Mit diesem Ort sind schöne Erinnerungen verbunden", so Vettel.

Adrian Sutil:

Einmal Platz neun, einmal Platz sieben lautete die Bilanz von Adrian Sutil am Freitag. Damit bestätigte der Gräfelfinger die gute Form, in der sich Force India momentan präsentiert. Sutil hat allen Grund für Optimismus. "Es war ein guter Tag", resümiert er. "Wir haben aber nichts Spezielles getestet. Ein Freitag wie immer."

Eine Besonderheit gab es bei diesen beiden Freien Trainings in China allerdings. Die ungewohnt kühlen Temperaturen beeinflussten die Arbeit bei Force India. "Es ist recht kalt hier, deshalb war es etwas schwierig mit der Abstimmung", berichtete der 27-Jährige."Es hat rund drei Runden gedauert, bis ich die Reifen warm fahren konnte."
 
Nico Hülkenberg:
 
Nico Hülkenberg versteht die Welt nicht mehr. Da fährt er mit seinem Williams bei den Testfahrten Rundenzeiten wie Ferrari, und dann fehlen in Shanghai einfach zwei Sekunden auf die Spitze. "Die Rundenzeiten beim Test in Barcelona waren real, da war nichts getrickst. Wir pressen alles aus dem Auto raus, und sind trotzdem zu langsam. Rubens und ich haben doch nicht das Fahren verlernt."

Das Problem liegt im Auto. Das wissen auch die Ingenieure. Der Williams macht alles, nur nicht das was er soll. Untersteuern, übersteuern, hoher Reifenverschleiß, kurz: das ganze Programm. "Wenn wir wenigstens einen Ansatzpunkt hätten aber es gibt einfach zu viele Baustellen", stöhnt Hülkenberg. Den neuen Heckflügel konnte das Team nicht testen, da noch Teile fehlen.
 
Timo Glock:
 
Für Timo Glock war es fast ein ganz normaler Freitag. 46 Runden in zwei Trainingssitzungen zeigen, das VirginF1 die Standfestigkeit immer besser im Griff hat. Nur einmal gab es kurz Alarm. Der modifizierte Frontflügel knickte ab. Da wurden Erinnerungen an einen Jerez-Test wach, als sich der ganze Flügel verabschiedete. "Wir waren wohl zu optimistisch mit der Bodenfreiheit. Da hat es den Flügel auf der großen Bodenwelle am Ende der Zielgeraden beschädigt. Das einigen anderen auch passiert."

Die Bodenwelle sorgte im Fahrerfeld für Unmut. "Die ist ja noch schlimmer geworden als im Vorjahr", schimpfte Glock. Der 28-jährige Hesse fürchtet, dass er in Shanghai hinter die Lotus fällt. "Es gibt hier zu viele langsame Kurven. Die sind für uns ein Problem. Irgendwas stimmt da nicht mechanisch. Das Auto macht komische Sachen in den langsamen Ecken."

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