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Formel 1: Force India beim GP Kanada

Liuzzi wechselt Chassis, Sutil mit F-Schacht

Technikanalyse GP Türkei 2010 Foto: xpb 29 Bilder

Beim Grand Prix von Kanada am kommenden Wochenende in Montreal (13. Juni) wird Vitantonio Liuzzi mit einem anderen Chassis an den Start gehen und Adrian Sutil weitere Versuche mit dem F-Schacht-System starten.

08.06.2010 Bianca Leppert

In der Formel 1 spielt oft der Kopf eine Rolle. Nachdem Sebastian Vettel in Monaco seine Reifen beim Restart nicht auf Temperatur brachte, sollte ein anderes Chassis in Istanbul die Lösung sein. Am alten hatten die Techniker einen kleinen Bruch entdeckt. Ähnlich geht es nun Force India-Pilot Vitantonio Liuzzi. In der Türkei schied er bereits in Q1 im Qualifying aus und auch im Rennen wollte es nicht so recht vorwärts gehen. Mit einem anderen Chassis hofft er nun auf bessere Zeiten in Montreal.

Liuzzi: War der Schaden am Chassis schuld?

"Die letzten Rennen waren sehr hart, weil ich generell zu wenig Grip hatte", beklagt sich der Italiener. "Monaco war ok und ich dachte, wir haben das Problem gelöst. Deshalb war es in der Türkei sehr frustrierend, dass ich nicht mehr aus den neuen Entwicklungs-Teilen herausholen konnte. Wir haben in der Fabrik sehr viel Zeit investiert und einen kleinen Schaden am Chassis gefunden, den wir uns in Monaco geholt haben. Wir dachten, wir hätten das in Ordnung gebracht, aber zur Sicherheit nehmen wir wieder das Chassis, das ich in den ersten vier Rennen gefahren bin. Wir untersuchen das Chassis nochmal in der Fabrik und schauen, ob es vielleicht noch an etwas anderem lag."

Sutil will endlich vom F-Schacht profitieren

Adrian Sutil konnte sich in der Türkei über die Performance im Rennen nicht beklagen. Der Wahlschweizer wurde Neunter. Doch zuvor lief es im Freien Training nicht ganz rund. Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Liuzzi konnte er keinen Vorteil aus dem neuen F-Schacht ziehen, den Force India mit SRW abkürzt.

"Der SRW war in der Türkei ein Entwicklungsteil und wir konnten es nicht an meinem Auto im Qualifying oder Rennen nutzen, da wir nach den verschiedenen Problemen im Training nicht genug Daten sammeln konnten", erklärt der Deutsche. Sutil war mit dem neuen System nicht schneller.

Das soll sich in Montreal nun ändern. Auf den langen Geraden des Straßenkurses wird der F-Schacht eine entscheidende Rolle spielen. "Es ist ein sehr gutes System für mich, denn ich kann es benutzen ohne meine Hände vom Lenkrad zu nehmen", meint Sutil. "Wir haben an Tonios Auto gesehen, dass es zu einer großen Verbesserung beigetragen hat. Wenn wir es an meinem Auto nutzen können, wäre das ein großer Schritt nach vorn. Wir werden es in Kanada weiter testen und können hoffentlich viele Daten sammeln."

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