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FOTA demonstriert Einigkeit

Foto: dpa

Die F1-Teamvereinigung FOTA lässt sich nicht auseinanderdividieren. Sie tut alles, um weiter Einigkeit zu demonstrieren. Gleichzeitig vermeidet sie jede Kritik an FIA-Präsident Max Mosley.

01.11.2008 Michael Schmidt

McLaren-Chef Ron Dennis will von einem Krieg zwischen den Teams und der FIA nichts wissen: "Es gibt keine Feindschaft zwischen uns, sondern nur ein gemeinsames Ziel, nämlich die Kosten zu senken."

Schon der nächste Satz zeigt aber, dass es doch zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den Parteien kommt. Als Dennis gefragt wird, ob es realistisch sei die Forderung der FIA nach einem Motorenpreis von maximal fünf Millionen Dollar zu erfüllen, entgegnet der McLaren-Chef: "Es war nicht die FIA, die uns dieses Ziel gesetzt hat. Der Vorschlag kommt von uns."

Alternativen zum Einheitsmotor

Die FOTA tut alles, um weiter Einigkeit zu demonstrieren. Alle Teamchefs haben verstanden, dass sonst Max Mosley seine Ideen vom Einheitsmotor durchsetzen wird. Flavio Briatore beteuert, dass er sich der Linie der FOTA fügen wird, auch wenn er persönlich nichts gegen Einheitsmotoren einzuwenden hätte. "Wir haben bei den aktuellen Motoren einen Entwicklungsstopp. Das bedeutet mit anderen Worten, dass die Motoren praktisch gleich sind. Da ist der Weg zum Einheitsmotor nicht mehr weit."

Briatore lässt zwischen den Zeilen durchblicken, dass er unter Druck steht. "Die Finanzkrise hat auch die Formel 1 erreicht. Wir können nicht auf einem anderen Planeten leben. Unsere Konzernspitze schaut bei der Lösung dieses Problem auch auf das Engagement in der Formel 1."

Ecclestone: "Lösung ist einfach"

Ferrari-Rennleiter Stefano Domenicali widerspricht zum Teil: "Wir müssen sparen, dürfen aber auch nicht den Geist der Formel 1 außer Acht lassen. Unsere Aufgabe ist es, die Grundprinzipien unseres Sports der neuen Situation anzupassen."

Bernie Ecclestone kann die endlosen Diskussionen um Sparprogramme im Motorenbereich nicht mehr hören: "Die Lösung ist doch ganz einfach: Die Anzahl der Motoren pro Saison wird stark reduziert. Der Preis für Kundenteams wird auf maximal fünf Millionen Euro festgelegt. In diesem Rahmen können der Hersteller mit ihren Motoren machen, was sie wollen."

      

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