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FOTA-Meeting in Suzuka

Widerstand gegen das 14. Team

BMW Sauber Foto: dpa 104 Bilder

Drei Teams wollen verhindern, dass die FIA nächstes Jahr ein 14. Team zulässt. Williams, Red Bull und Campos wehren sich dagegen, das die Nachfolger von BMW-Sauber zusätzlich im Feld aufgenommen werden, sollten alle 13 eingeschriebenen Teams überleben.

04.10.2009 Michael Schmidt

Offiziell gibt es im Formel 1-Feld von 2010 13 Teams. Zu den neun etablierten Rennställen kommen USF1, Campos, Virgin F1 und Lotus. Für Qadbak, die Käufer des BMW-Sauber Rennstalls war am Ende kein Platz mehr. Die FIA setzte das Team aus Hinwil auf die Warteliste.

Drei Teams wollen Qadbak nicht

Als ersten Nachrücker, sollte eines der eingeschriebenen Teams die Segel streichen. FIA-Präsident Max Mosley versuchte Qadbak noch eine Hinterür zu öffnen und plädierte für die Aufnahme eines 14. Teams. Da müssten aber alle anderen Teams zustimmen. Und genau da liegt das Problem. Williams, Red Bull und Neueinsteiger Campos lehnten das bei einem FOTA-Treffen in Suzuka ab.

Weiterer Konkurrent um F1-Prämien

Da muss man sich fragen, warum ein neues Team wie Campos überhaupt ein Stimmrecht in solchen Fragen bekommt. Die Spanier, die selbst händeringend nach Sponsoren suchen, stehen ganz klar in einem Interessenskonflikt. Williams fürchtet, dass mit Qadbak ein weiterer Mitesser am Einnahmekuchen von Bernie Ecclestone dazukommt. Die Schweizer wollen im Club der Empfänger die Rechte von BMW-Sauber übernehmen.

Williams argumentiert anders. Einem Peter Sauber würde er keine Steine in den Weg legen. Aber wer ist Qadbak? Was passierte, wenn sich dahinter unseriöse Machenschaften verbergen? Ein Mittelsmann, der den Deal aushandelte, saß angeblich im Gefängnis.

Weitere Themen: KERS, Auto-Debüts und Show

Bei der FOTA-Konferenz wurde auch über KERS gesprochen. Alle Teams verständigten sich darauf, dass der Hybridantrieb nächstes Jahr nicht zum Einsatz kommt. Die Option, ihn ab 2011 wieder einzusetzen, bleibt aber im Reglement.

Es wurde auch über eine gemeinsame Präsentation aller neuen Autos für 2010 kurz vor dem ersten Test am 1. Februar in Valencia gesprochen. Das Vorhaben könnte daran scheitern, dass die kleinen Teams befürchten, bei so einem Ereignis im Abseits zu stehen. Die Leute würden sich mehr für den neuen Ferrari oder McLaren interessieren als für die Neueinsteiger Campos oder Lotus.

In der zweiten Dezemberwoche will sich die FOTA in London mit Veranstaltern und Medienvertretern treffen. Eine Frage steht im Mittelpunkt: Wie können wir die Show für die Zuschauer verbessern?

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