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FOTA-Sitzung

Teams zeigen Sparwillen

Foto: Wolfgang Wilhelm

Am Donnerstag (8.1.) hat die Vereinigung der F1-Teams (FOTA) in London über weitere Einsparungen beraten. Vor allem bei der Aerodynamik und dem Getriebe soll nun der Hebel angesetzt werden.

08.01.2009 Tobias Grüner

Mit seinem Brief an die Teamverantwortlichen hat FIA-Präsident Max Mosley die FOTA erst am Montag (5.1.) noch einmal unter Druck gesetzt. Mehr Sparwillen und effektive Kostensenkungen wünschte sich der Chef des Automobil-Weltverbands und machte daraufhin einige Vorschläge. Dass die Teams die Anregungen von Mosley nicht eins zu eins in Beschlüsse fassen, war zu erwarten.

Immerhin haben sich die Teams einstimmig auf eine Beschränkung der Windkanaltests bereits ab 2009 geeinigt. Wie diese im Detail aussehen, wurde allerdings nicht genannt. Konkreter wurde es da schon bei den Einsparungen im Bereich des Getriebes.

Von 2010 bis 2012 sollen die Haltbarkeit der Schaltboxen auf sechs Rennen ausgebaut und die Kosten durch einen Entwicklungsstopp reduziert werden. Nur noch 1,5 Millionen Euro soll dieser Posten dann im Jahresbudget betragen. Mosleys Vorschlag eines Einheitsgetriebes fand bei den Teams allerdings immer noch keinen Anklang.

Bei den Motoren bekräftigten die Teamchefs noch einmal ihren Willen, Triebwerke ab 2010 zum Preis von fünf Millionen Euro pro Saison an die Kundenteams zu liefern. Dieser Punkt war bereits Anfang Dezember vereinbart worden.
 
Der neuerlichen Forderung nach der Standardisierung von weiteren Bauteilen wollten die Teamchefs dagegen nicht so schnell folgen. Die Technikkommission der FOTA soll sich erst einmal damit befassen, auf welche der teuren Materialien man zukünftig verzichten könne, die keine Auswirkungen auf das Leistungsverhältnis zwischen den Boliden haben.

"Alle Teams seien bereit, im Rahmen der FOTA rational und systematisch zusammenzuarbeiten und die Kosten in der Formel 1 effektiv zu senken", so das Fazit. Mit dem gleichen Ansatz wolle man nun auch das sportliche Spektakel verbessern. Dabei sollen allerdings erst die Ergebnisse einer beauftragten Marktforschung abgewartet werden.
 
In der Abschlusserklärung ging die FOTA auch auf das Thema Honda ein. So wollen die Teams einer Änderung des Teamnamens auf jeden Fall zustimmen. Nun muss eigentlich nur noch ein potenter Käufer gefunden werden.

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