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FOTA-Treffen in London

Budgetgrenze ja, Kontrolle nein

FOTA-Sitzung Foto: FOTA 32 Bilder

Beim Treffen der Formel 1-Teamvereinigung FOTA am Mittwoch (6.5.) in London Heathrow kamen gleich mehrere Vorschläge zum Thema Budget-Limit auf den Tisch. Ein Stufenmodell könnte sich am Ende durchsetzen.

07.05.2009 Michael Schmidt

Die zehn Formel 1-Teams tagten insgesamt fünf Stunden lang. Das zeigt, wie schwierig es war, eine Einigung zu finden. In der Frage, ob Budgetgrenze oder nicht, standen sich zwei konträre Meinungen gegenüber.

Alle können mit Budgetlimit leben

Brawn GP, Williams und Toyota können mit einem Budgetlimit leben. Auch mit einer Grenze von 45 Millionen Euro könnten sie leben. Die Werksteams wollen entweder gar keine Einschränkungen oder eine schrittweise Reduzierung des Budgets in mehreren Schritten.
 
In einem Punkt waren sich jedoch alle einig: Es darf keine Meisterschaft mit zwei unterschiedlichen Reglements geben. Nach zähen Diskussionen konnten sich auch die Gegner einer Budgetgrenze für das Prinzip eines limitierten Etats verständigen. Über die Grenze gehen die Meinungen weit auseinander. Die Vorschläge reichen von 45 bis über 100 Millionen Euro.

Stufenmodell bis 2012

Ein Modell könnte sich am Ende durchsetzen. Man beginnt 2010 mit 80 Millionen und führt die Grenze dann über 65 auf 50 Millionen für die Saison 2012 zurück. So könnten die großen Teams schrittweise ihr Personal abbauen und die Werkzeuge anders auslasten.
 
Ferrari brachte einen Punkt auf den Plan, der von den meisten anderen Teams unterstützt wird. Man will sich nicht von einer fremden Firma in die Karten schauen lassen. Budgetlimit ja, Kontrolle nein. Es soll das Prinzip der Selbstkontrolle gelten.

Einschreibung verweigern?

Bevor die Einschreibefrist am 22. Mai beginnt, wollen sich die Teams noch einmal treffen und auf ein gemeinsames Konzept einschwören, das sie dann FIA-Präsident Max Mosley vorlegen.
 
Ohne ein Gespräch mit der FIA will man sich nicht für die Formel 1-WM einschreiben. Da spielt die FOTA mit dem Feuer. Brawn GP, Williams und Force India könnten unter Druck schnell aus der gemeinsamen Linie ausbrechen. Für diese Teams ist die Formel 1 die Existenzgrundlage.

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