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Fotos Pirelli Regenreifen-Test Paul Ricard

Die ersten Testfahrten des Jahres

Kimi Räikkönen - Ferrari - Pirelli Regentest - Paul Ricard - 25. Januar 2016 Foto: xpb 52 Bilder

Auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet sammelt Pirelli diese Woche Testdaten für neue Regenreifen. Auch Sebastian Vettel ist bei den Probefahrten auf der künstlich bewässerten Piste dabei. Die Bestzeit am ersten Tag sicherte sich jedoch Daniel Ricciardo. Wir haben die ersten Bilder.

25.01.2016 Tobias Grüner

Wenn die offiziellen Formel 1-Wintertests am 22. Februar 2016 in Barcelona starten, haben ein paar Piloten den Rost der 3-monatigen Pause bereits abgeschüttelt. Pirelli lud einige Teams 4 Wochen vor dem Teststart zur Regenreifen-Erprobung nach Le Castellet ein, um Praxis-Daten über neue Prototypen-Gummis zu sammeln.

Ricciardo Schnellster auf feuchter Piste

Ferrari, McLaren und Red Bull haben die Einladung angenommen und jeweils ein Auto nach Südfrankreich geschickt. Zum Auftakt am Montagmorgen (25.1.2016) saßen Kimi Räikkönen, Stoffel Vandoorne und Daniel Ricciardo im Cockpit. Die zweite Schicht bei Ferrari absolviert Sebastian Vettel. Bei Red Bull darf Daniil Kvyat am Dienstag ein paar Testkilometer sammeln.

Weil der Regen meist nie kommt, wenn man ihn braucht, kann der Circuit Paul Ricard künstlich bewässert werden. Pünktlich um kurz vor 9 Uhr gingen die Sprinkler am Pistenrand in Betrieb, um den Asphalt mit einem Wasserfilm zu überziehen. Trotz frischer Temperaturen um die 8°C-Marke und begrenztem Fahrbetrieb musste die Strecke im Laufe des Tages immer wieder nachgewässert werden, um konstante Bedingungen zu gewährleisten.

Die komplett irrelevante Bestzeit sicherte sich am Ende Daniel Ricciardo. Er umrundete die feuchte Strecke in 1:08.713 Minuten. Vandoorne blieb 4 Zehntel hinter dem Australier. Räikkönen fehlten knapp 9 Zehntel. Der Ferrari und der Red Bull absolvierten jeweils 99 Umläufe. Der McLaren blieb einmal zwischendurch kurz liegen. Durch die Panne kam der MP4-30 nur auf 87 Umläufe.

Pirelli bestimmt Testprogramm in Paul Ricard

Neue Teile durften die Teams übrigens nicht an die 2015er Autos schrauben. Es soll sich ja keiner einen unerlaubten Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen. Pirelli bestimmt das Programm und gibt Setup-Einstellungen und Stint-Längen vor. Zu Beginn fuhren die 3 Autos jeweils 10-Runden-Runs auf der 3,5 Kilometer langen Variante des flexiblen Kurses. Es wurde penibel darauf geachtet, dass die Fahrer einen 10 Sekunden-Abstand zueinander einhalten, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen.

Durch die feuchte Strecke und die unterschiedlichen Reifen sind die Testergebnisse für die Teams nur begrenzt verwertbar. Einzig in Sachen Zuverlässigkeit ließen sich ein paar Daten sammeln. In unserer Galerie zeigen wir einige Impressionen der ersten Testfahrten des Jahres.

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