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Frank Williams

"Ich erwarte keine Wunder"

Foto: Daniel Reinhard

Formel 1-Teamchef Frank Williams macht sich Sorgen um die Ferrari-Dominanz und die Kosten in der Formel 1.

17.03.2004

"Noch ein Jahr mit Ferrari einsam an der Spitze, das hält der Sport nicht aus", sagt Frank Williams. Der Teamchef macht sich Sorgen, dass die Auto-Hersteller sonst die Geduld verlieren und aussteigen, und dass die TV-Zuschauer abschalten: "Sinken die Einschaltquoten, gibt es weniger Geld."

Großen Optimismus, dass sich die Lage in Malaysia zugunsten seines Teams ändern könnte, verbreitet Williams nicht: "Ich bin Pessimist. Wir werden besser aussehen, aber ich erwarte keine Wunder." Williams gibt zu, dass man nach den Winter-Tests mehr erwartet hatte. Immerhin sieht er Licht am Ende des Tunnels: "Wir müssen am Auto und an den Reifen arbeiten. Bis zum Beginn der Europa-Saison sollten wir wieder konkurrenzfähig sein."

Frank Williams: "Sonst sterben wir"

Die Kosten und der zusätzlich nötige Aufwand, um den Rückstand aufzuholen, legen Williams Stirn in Falten: "Immer wenn einer an der Kostenschraube dreht, müssen wir mitziehen. Jeder beginnt zu realisieren, dass wir dringend die Kosten runterbringen müssen. Sonst sterben wir."

Mit welchen Mitteln Frank Williams die Kosten herunterschrauben will, und wie er zur Fahrerfrage bei Williams-BMW steht, lesen Sie in der neuen Ausgabe von auto motor und sport, Heft 7, ab 17. März im Handel.

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