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Formel 1: Frank Williams

"Nico Hülkenberg ist ein Tiger"

Frank Williams Foto: xpb 10 Bilder

Trotz guter Ausgangsbasis gab es in Malaysia nur einen WM-Punkt für Williams. Teamchef Frank Williams zeigte sich enttäuscht. Allerdings war nicht alles negativ. Vor allem die Leistung von Nico Hülkenberg gab Anlass zur Freude.

08.04.2010 Tobias Grüner

Mit 67 Jahren hat Frank Williams schon einige Höhen und Tiefen in der Formel 1 erlebt. Doch in puncto Ehrgeiz und Leidenschaft steht das F1-Urgestein seinen jüngeren Kollegen in nichts nach. Mit dem Ergebnis in Malaysia kann der Teamchef nicht zufrieden sein. Nur ein Punkt für Nico Hülkenberg ist zuwenig für die Ansprüche des britischen Privatteams.

"Ich war enttäuscht von unserer Leistung", gibt der Rollstuhlgeneral zu. "Wir haben uns mehr erwartet, als wir mit beiden Autos in den Top Ten gestartet sind. Leider haben uns einige technische Probleme erstmals davon abgehalten, unser Potenzial zu zeigen." In der Fabrik in Grove sollen die Fehler nun analysiert und natürlich abgestellt werden.

Hülkenberg staubt WM-Punkt ab

Allerdings nahm Williams auch positive Erkenntnisse aus der Sauna von Malaysia mit. Nico Hülkenberg konnte nach zwei mäßigen Vorstellungen in Bahrain und Melbourne endlich seinen ersten WM-Punkt hamstern. Hülkenberg hatte von Startplatz vier den letzten Punkt allerdings nur abgestaubt, weil am Ferrari von Fernando Alonso kurz vor Schluss der Motor einging.

"Dass wir wegen Nicos Leistung vor Ehrfurcht erstarrt waren, kann man nicht gerade sagen", gibt Williams zu. "Aber wir glauben definitiv, dass er alles mitbringt, was man braucht. Er wurde während des Rennwochenendes immer schneller und hat im Rennen hart gekämpft. Er ist ein Tiger. Wir glauben, dass er ein überragender Pilot ist."

Probleme beseitigen, Speed verbessern

Auf die Dienste von Neuzugang Rubens Barrichello möchte Williams ebenfalls nicht verzichten, auch wenn der Routinier in Malaysia erstmals in dieser Saison ohne WM-Zähler blieb. "Er liefert uns immer professionelle Informationen. Ohne ihn wären wir ein schwächeres Team." In Malaysia kämpfte der ehemalige Brasilianer mit Vibrationen an den Bremsen. "Das bekommen wir aber hin", ist sich Williams sicher.
 
Mit dem Speed seines Autos ist der 67-Jährige allerdings noch nicht zufrieden. Die Leistung sei einfach noch nicht gut genug, erklärte Sir Frank. "Aber ich mache mir zu diesem Zeitpunkt noch keine allzu großen Sorgen darüber. Die Saison ist noch lang und ich denke, wir werden uns schon noch verbessern."

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