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Freie Reifenwahl

Neue Ideen von Pirelli, Red Bull und Mercedes

Pirelli-Reifen - Formel 1 - GP Kanada - Montreal - 4. Juni 2015 Foto: ams 114 Bilder

Der Vorschlag zur individuellen Reifenwahl wurde von der Strategiegruppe abgesegnet. Jetzt liegen neue Ideen auf dem Tisch. Pirelli, Mercedes und Red Bull haben eigene Konzepte vorgelegt. Damit soll die Spannung erhöht aber die Risiken minimiert werden.

05.06.2015 Michael Schmidt

Beim letzten Treffen der Strategiegruppe wurde der Vorschlag von Force India zur individuellen Reifenwahl für 2016 abgesegnet. Die Teams sollen danach 4 Wochen vor einem Grand Prix ihre beiden Reifenmischungen bei Pirelli anmelden können. Die Idee fand zwar bei allen Teams Gefallen, nur bei Pirelli nicht.

Der Reifenhersteller hat Angst, dass es der eine oder andere übertreibt und einem guten Startplatz zuliebe zu hohe Risiken bei der Reifenwahl eingeht. Pirelli will nicht, dass mit Stints von 4 oder 5 Runden der Eindruck entsteht, die Reifen seien Minutenbrenner.

Der italienische Reifenhersteller stellte den Teams deshalb ein eigenes Modell vor. Das sieht so aus. Man will die Palette an Gummimischungen für 2016 von 4 auf 6 erweitern und jeweils 3 Mischungen zu den Rennen mitbringen. Sieben der 13 Garnituren für das gesamte Wochenende bestehen aus den beiden Standardoptionen. Sechs Reifensätze dürfen sich die Teams frei aus dem Restangebot aussuchen.

Allerdings will Pirelli dann die Regel abschaffen, dass die Top Ten auf den Reifen starten, mit denen sich die Fahrer qualifiziert haben. Aus der Angst heraus, einer fährt sich mit extraweichen Reifen nach vorne in die Startaufstellung und steht dann nach ein paar Runden zum ersten Reifenwechsel an der Box.

Red Bull und Mercedes mit eigenen Reifen-Ideen

Red Bull brachte eine Joker-Lösung ins Spiel. Jedes Team darf bei 5 Rennen eine zusätzliche Mischung zu denen auswählen, die im Angebot stehen. Auch Mercedes brachte sein eigenes Reifenmodell ein. Pirelli erklärt vor der Saison, wie weich man maximal bei den 19 Rennen gehen darf. Dann teilen die Teams der FIA vier Wochen vor dem Rennen mit, welche zwei Reifentypen sie aus dem von Pirelli eingegrenzten Angebot auswählen.

Die FIA sagt Pirelli, welche Mischungen sie in welcher Anzahl für den Grand Prix mitbringen müssen. Erst 4 Tage vor dem Rennen wird dann das Kaninchen aus dem Hut gezogen. Der Verband teilt mit, wer welche Reifen fährt. Die Teams konnten sich wie üblich nicht auf einen der vielen Vorschläge einigen. "Es wird aber weiter diskutiert", versprach Lotus-Einsatzleiter Alan Permane.

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