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Friesacher vor der Ablösung

Foto: GIW

Patrick Friesacher muss mit hoher Wahrscheinlichkeit sein Cockpit bei Minardi mangels Geld räumen. Um die Sponsoren des österreichischen Formel-1-Piloten Patrick Friesacher gibt es neue Spekulationen.

18.07.2005

Patrick Friesacher steht vor dem Rausschmiss bei Minardi. Manager Thomas Frank wollte zwar die Kündigung des jungen Österreichers bisher nicht bestätigen, räumt aber ein, dass es Zahlungsschwierigkeiten seitens einiger Sponsoren gebe. Angeblich sollen statt konkreter Verträge von einigen Geldgebern nur mündliche Zusagen bestehen.

Teamchef Paul Stoddart verliert nun die Geduld. Die "Kleine Zeitung" zitiert den Australier mit der Aussage: "Wir haben lange gewartet. Und ich kann nur sagen, dass auf dem Hockenheimring bereits ein anderer Pilot für Minardi fahren wird." Im Gespräch sind der Niederländer Robert Doornbos und der Ungar Zsolt Baumgartner. Doornbos war bereits Testfahrer bei Minardi, Baumgartner fuhr die Saison 2004 für das Team aus Faenza.

Geld von Gaddafi?

Um Friesacher dennoch in der Formel 1 zu halten, will ihn Manager Thomas als Testfahrer bei Jordan unterbringen, wenn nicht noch Rettung in letzter Minute und von ungewöhnlicher Seite kommt: Der Kärntner Landeshauptmann (Ministerpräsident) Jörg Haider, Chef des neuen Bündnis Zukunft Österreich, hat nach Angaben des österreichischen Nachrichtenmagazins "Profil" zwei Millionen Dollar (rund 1,66 Millionen Euro) an Sponsorgeldern zugesagt. Haider gab "private Geldgeber" als Quelle an. Auf Grund von Kontakten Haiders zum libyschen Staatschef Muammar Gaddafi kursieren Gerüchte, das Geld stamme von dieser Seite. Von Haiders Seite wurde dieser Vermutung nicht widersprochen.

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