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Reifenprobleme im Qualifying

Frust bei Nick Heidfeld und Timo Glock

Formula 1 Grand Prix, Malaysia, Friday Foto: xpb 26 Bilder

Nick Heidfeld und Timo Glock erlebten in der Türkei ein durchwachsenes Qualifying. Heidfeld haderte mit Reifenproblemen in Q2, Glock im letzten Streckenabschnitt. Beide setzen auf eine bessere Pace im Rennen.

07.05.2011 Bianca Leppert

Sebastian Vettel und Nico Rosberg durften nach nach dem Qualifying am Samstag jubeln. Ihre Landsmänner Nick Heidfeld und Timo Glock guckten da schon etwas finsterer drei. Sie strauchelten im Zeittraining und müssen das nun im Rennen wieder wett machen.

Trumpfkarte verspielt

Heidfeld hangelte sich immerhin in die Top-Ten. Im Vergleich zu seinem Teamkollegen Vitaly Petrov war Platz neun aber nicht das, was er sich erhofft hatte. Der Russe war 0,363 Sekunden schneller und heimste die siebte Position ein. Wie schon so oft in dieser Saison passte bei dem gebürtigen Mönchengladbacher im entscheidenden Moment einfach nichts zusammen. "Ich habe keinen Fehler in der Runde gemacht, Vitaly war einfach schneller", gibt er nüchtern zu.

Heidfeld verspielte bereits in Q2 eine Trumpfkarte. Eigentlich hätte er sich einen Satz weicher Reifen fürs Rennen aufsparen können. Weil Kamui Kobayashi bereits in Q1 ausschied, brauchte in diesem Abschnitt niemand - bis auf die Schlusslichter - den Option-Reifen einsetzen. Doch Heidfeld musste im zweiten Quali-Abschnitt doch noch darauf zurückgreifen.

"Ich bin im Verkehr stecken geblieben und habe keine Temperatur auf die Vorderreifen bekommen", erklärt Heidfeld. Wäre er nicht noch ein zweites Mal auf die Strecke gegangen, hätte er sich mit Platz 16 oder 17 abfinden müssen. "Ich hoffe wir können im Rennen noch ein paar Positionen gut machen", sagt der Renault-Pilot. "Das Auto ist im Rennen immer besser als im Qualifying."

Bei Glock war nach Kurve 8 Schluss

Die gleiche Hoffnung hat auch Glock. Er muss als 21. hinter Vitantonio Liuzzi im HRT starten. Wie Heidfeld machten ihm die Reifen zu schaffen. "Ab Kurve 8 waren sie hinüber", gibt der Odenwälder zu Protokoll. "Deshalb konnte ich mit den weichen Reifen keine zweite schnelle Runde fahren." Vor allem der rechte Vorderreifen und Hinterreifen machten schlapp.

Doch das sind nicht die einzigen Probleme, die den Virgin-Piloten quälen. Eigentlich sollte das große Update-Paket in der Türkei die Trendwende bringen. Stattdessen rüsteten die Techniker das Auto nach dem Training am Freitag wieder zurück. Der Unterboden und der Auspuff mussten weichen. "Das Auto reagierte ganz nervös auf das Gas", rekapituliert Glock.

Verbesserung nur im Zehntel-Bereich

Die Weiterentwicklung gestaltet sich doch schwieriger, als erhofft. Bis Virgin das Paket für sich nutzen kann, dauert es wohl noch eine Weile. "Wir haben mit über einer Sekunde gerechnet", sagt Glock. "Mit dem halben Paket sind wir hier nur drei bis vier Zehntel schneller." Wie es nun weitergehen soll, weiß Glock selbst nicht so recht. Er stellte nur trocken fest: "Wenn wir so weitermachen, wird es schwierig, sich für das Rennen zu qualifizieren."

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