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BMW-Sauber

Keiner hat mehr Testkilometer als BMW

BMW-Sauber F1.09 Foto: dpa 27 Bilder

Da während der Saison keine Testfahrten mehr erlaubt sind, zählt nun in der Vorbereitung jeder Kilometer. Dank Wetter-Glück konnte BMW-Sauber bisher die meiste Strecke machen.

25.02.2009 Michael Schmidt

Kommende Woche geht die Vorbereitung der Formel 1-Teams in die heiße Phase. Acht Teams treffen sich vom 1. bis 4. März in Jerez. Toro Rosso plant den Stapellauf des neuen STR4 in Italien. Und bei Honda entscheidet sich die Zukunft.
 
Läuft alles nach Plan, könnte sich das komplette Formel 1-Feld vom 9. bis 12. März in Barcelona zum letzten großen gemeinsamen Test vor dem Saisonstart in Australien am 29. März treffen.

BMW-Sauber vor Ferrari

Bis jetzt führt BMW die Rangliste der Testkilometer an. Das Team aus Hinwil hatte das meiste Glück mit dem Wetter. Während Ferrari, McLaren, Renault, Toyota und Williams Ende Januar im Regen förmlich ertranken, spulte BMW in Valencia fünf Tage bei bestem Wetter und trockener Piste ab. Dazu kommen sechs Tage in Bahrain. Macht unter dem Strich 5.578 Kilometer mit dem neuen Auto.

Robert Kubica und Nick Heidfeld sind zufrieden. Ihr neues Auto fährt auf Augenhöhe mit Ferrari, und es gab kaum Defekte. Auch KERS funktioniert nach den Rückschlägen im Dezember jetzt beinahe klaglos.

Ferrari folgt in der Test-Hitliste mit 5.085 Kilometern. Der Konstrukteurs-Weltmeister machte trotz dem verregneten Mugello-Debüt und zwei Tagen Stillstand in Bahrain wegen Sandsturm Boden gut. Der Hybridantrieb kam spät, aber bis auf kleinere Pannen lief alles nach Plan.

Japaner ohne KERS

Toyota ist die Nummer drei der Kilometerfresser. Timo Glock, Jarno Trulli und Testfahrer Kamui Kobayashi brachten es auf insgesamt 4.552 Kilometer. Nur 258 davon wurden mit KERS zurückgelegt. Das zeigt deutlich, welchen Kurs Toyota fährt. Der Hybridantrieb ist nur ein Notnagel, für den Fall dass die Konkurrenz davon profitiert.
 
Williams-Toyota, McLaren-Mercedes und Renault liegen mit 2.467, 2.585 und 1.991 Kilometern eng zusammen. Ihr Defizit erklärt sich aus dem von Stürmen verwehten Portimao-Test, einem Tag Regen in Jerez und der Tatsache, dass ihnen im Vergleich zu den Bahrain-Testern eine Woche fehlt. Die wollen sie in der dritten März-Woche, also kurz vor der Abreise nach Melbourne nachholen.

Renault verschob wegen diverser Kinderkrankheiten einen für letzte Woche geplanten Test in Barcelona nach hinten. Der R29 kam von allen neuen Autos am schlechtesten aus den Startlöchern.

Vorteil der späten Präsentation?

Auch Red Bull, Force India und Toro Rosso haben diesen Termin noch in der Hinterhand. Für Red Bull zahlt sich die späte Fertigstellung des Autos womöglich noch aus. "Wir haben auf die anderen praktisch nichts verloren", freut sich Sebastian Vettel. "Das Wetter hat uns zwei Tage geschenkt."
 
Red Bull brachte es in Jerez an fünf Tagen auf 1.391 Kilometer. "Gemessen an den Rollouts früherer Jahre", vergleicht Teamchef Christian Horner, "war das unser bester. Es gab keine größeren Katastrophen." Das Schwesterteam Toro Rosso fährt noch außer Konkurrenz. Die 3.818 Kilometer wurden durchweg mit dem Vorjahresauto abgespult.

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