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Fünf Fahrer für Force India

Magnussen im Tausch gegen Schuldenerlass

Force India 2013 Foto: xpb 33 Bilder

Bei Force India klopfen derzeit viele Fahrer an. Adrian Sutil und Paul di Resta wollen bleiben. Nico Hülkenberg sichert sich für den Fall ab, dass es mit Lotus nicht klappt. Felipe Massa winkt mit Geld aus Brasilien. Und auch McLaren-Youngster Kevin Magnussen wittert eine Chance.

01.10.2013 Michael Schmidt

Force India ist eine attraktive Adresse für 2014. Das Team fährt seit fünf Jahren konstant im Mittelfeld. Und es hat für 2014 Mercedes-Motoren. Vielleicht ein Faktor, der den indischen Rennstall zu einem Geheimfavoriten macht.

Adrian Sutil und Paul di Resta möchten gerne bei dem Team bleiben. Beide stehen aber unter Druck. Bei di Resta geht seit fünf Rennen gar nichts mehr. Fünf Nullrunden, drei Unfälle. Fünf Mal flog der Schotte bereits in Q1 durch den Rost. Auch Sutil muss zittern. Trotz guter Leistungen. Sein Problem ist, dass so viele Fahrer an die Force India-Tür klopfen. Der Deutsche schaut sich bereits nach Alternativen um.

Hülkenberg zwischen Lotus, Force India und McLaren

Ein Konkurrent für das Stammpersonal heißt Nico Hülkenberg. Da Lotus auf Zeit spielt, muss sich der lange Rheinländer absichern. Er wäre bei seinem alten Team hoch willkommen. Doch bevor es zu einer Wiedervereinigung kommt, müssen erst einmal alte Rechnungen beglichen werden.

Force India zählt nicht zu den schnellsten Zahlern im Fahrerlager. Hülkenberg kann parallel auch noch auf die Karten Lotus oder gar McLaren setzen, sollte Sergio Perez dort keinen Fahrschein für 2014 bekommen. Angeblich hat der Mexikaner nur noch bis zum GP Japan Schonfrist.

Bislang hat Perez aber noch nicht durch Ergebnisse überzeugt. Im Duell gegen Jenson Button steht es 54:22 nach Punkten für Button. Die ausbleibenden Zahlungen von mexikanischen Geldgebern sind nicht das Problem von Perez. McLarens neuer Hauptsponsor kommt nicht aus Mexiko. Gerüchte sprechen von Gillette als Vodafone-Nachfolger.

McLaren will Kevin Magnussen platzieren

Felipe Massa ist für alle Teams mit offenen Cockpits eine Option, über die man nachdenken muss. Mit Massa kauft man nicht nur Erfahrung ein. Der Brasilianer soll dank einer nationalen Hilfsaktion sechs Millionen Dollar im Gepäck haben. Klar, dass auch er bei Force India auf der Matte steht, falls der Lotus-Deal nicht zustande kommt.

Und dann ist da noch ein fünfter Name auf dem Markt, an den im Augenblick keiner denkt. McLaren-Youngster Kevin Magnussen. Der Däne, der zur Zeit die Renault-Weltserie anführt, soll 2014 von McLaren für ein Lehrjahr an ein anderes Team ausgeliehen werden. Im Gespräch sind Force India oder Marussia.

Die Chance bei Force India ergibt sich, weil der Rennstall aus Silverstone offenbar noch Schulden bei McLaren hat. Force India bezieht aus Woking die Getriebe und die Hydraulik. Dazu sitzen Sutil und Di Resta regelmäßig im McLaren-Simulator. Offenstehende Rechnungen könnte man mit Magnussen verrechnen.

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