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Fuji gibt auf

Japan Grand Prix 2010 gestrichen

Foto: dpa 20 Bilder

Die Veranstalter des Grand Prix von Japan in Fuji haben ein Jahr vor der geplanten Ausrichtung bekanntgegeben, das Rennen aus dem Kalender zu streichen. Als Grund gaben die Japaner wirtschaftliche Probleme im Zuge der weltweiten Krise an.

07.07.2009 Tobias Grüner

Damit bestätigten sich nun endgültig die Gerüchte aus der Vorwoche, dass der Grand Prix Zirkus ein weiteres Event verlieren wird. Im Vorjahr mussten bereits der GP Frankreich in Magny Cours und der GP Kanada in Montreal aufgeben. Auch Hockenheim ist wegen finanzieller Schwierigkeiten in Gefahr.

Eigentlich sollte die von Toyota geführte Rennstrecke in Fuji den prestigeträchtigen Grand Prix alle zwei Jahre ausrichten und sich mit der Strecke in Suzuka abzuwechseln. Anfang Oktober findet dort das drittletzte Rennen dieser Saison statt. Ob Suzuka als Ausweichlösung für eine jährliche Ausrichtung bereitsteht oder Japan künftig ganz ohne die Formel 1 auskommen muss, steht noch nicht fest.

Rückkehr nicht für lange

Erst 2007 war die Formel 1 nach 30 Jahen Abstinenz nach Fuji zurückgekehrt. Kritik an der Zuschauerfreundlichkeit und den Transportmitteln führte dazu, dass die Rennstrecke zahlreiche Maßnahmen zum Wohle der Fans einleiten wollte. Doch dazu kommt es nun nicht mehr.

Die beträchtliche Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfelds ausgelöst durch die weltweite Krise, führte laut Veranstalter zu der Annahme, dass es sehr schwierig sein würde, den Grand Prix weiter in einem für die Fans befriedigenden Umfeld auszurichten, heißt es im offiziellen Statement.

Streckenchef entschuldigt sich

"Es ist herzzerreißend, dass wir die Entscheidung, das Grand Prix-Rennen 2010 aufzugeben, nicht verhindern können", erklärte Hiroaki Kato, der Präsident des Fuji International Speedways. Den Fans des Rennens entgegenete der Chef wie in Japan üblich mit Demut: "Ich entschuldige mich für das Ergebnis, das nicht ihren Erwartungen entspricht."

Anstelle der Formel 1 will sich Fuji nun noch mehr den nationalen Serien widmen. Auf dem Programm sollen künftig die Formel Nippon und die Japanische Super GT Serie stehen. Auch neue Events seien geplant, heißt es.

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