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Formel 1: Gerhard Berger analysiert Red Bull-Crash

"Webber hätte den Unfall verhindern können"

Gerhard Berger Foto: Daniel Reinhard 45 Bilder

Gerhard Berger hat die Kollision der Red Bull-Piloten am TV-Schirm miterlebt. Der Österreicher bezieht sich in seinem Urteil lediglich auf den Unfall ohne seine Vorgeschichte. Da kommt Berger zu dem Schluss, dass Mark Webber die größere Schuld trifft.

04.06.2010 Michael Schmidt

Gerhard Berger ist Rennfahrer. Er weiß, wie es sich anfühlt, wenn man eine Zweite-Gang-Kurve aus 310 km/h anbremsen muss, vor allem dann, wenn einem der Nebenmann gerade noch eine Spur Platz lässt, die nicht breiter als ein Rennauto ist.

Gerhard Berger: "Kenne Umstände nicht aus erster Hand"

Der zehnfache GP-Sieger legt bei seiner Einschätzung der Kollision zwischen Sebastian Vettel und Mark Webber Wert auf die Feststellung, dass er nur über die Kollision selbst urteilen will, unabhängig von der Vorgeschichte. "Die kenne ich nicht aus erster Hand. Da möchte ich mich nicht darauf einlassen."

Die entscheidende Szene sieht Berger so: "Sebastian Vettel kommt schneller aus der letzten Kurve. Er ist schon auf Hälfte der Geraden neben Webber. Dass Webber ihm nur die dreckige Spur offenlässt, ist zunächst legitim. Doch als es passiert, hat Vettel bereits eine halbe Wagenlänge Vorsprung. Mark muss wissen, dass er gegen seinen Teamkollegen fährt, und da muss er ihm die Luft zum Leben lassen."

Berger: "Webber lässt Vettel zu wenig Platz"

Berger glaubt, dass Webber seinem Kontrahenten keine Chance ließ: "Es muss ihm klar sein, dass Vettel abfliegt, wenn er auf der dreckigen Spur bremst. Deshalb muss er ihm wenigstens so viel Platz lassen, dass Sebastian zwei Rädern auf die Spur bekommt, die ihm Grip bietet."

Berger kommt zu dem Schluss: "Webber hätte den Unfall verhindern können, aber er hat es nicht." Der zehnfache GP-Sieger sagt aber auch: "Hätte Vettel einen McLaren gefahren, dann kann man es so machen, wie es Webber gemacht hat. Dann muss er nicht nachgeben."

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