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Berger über Rosbergs WM-Chancen

"Nico muss diesen Titel gewinnen"

Gerhard Berger & Nico Rosberg - GP Österreich 2015 Foto: sutton-images.com 110 Bilder

Gerhard Berger hat schon immer viel von Nico Rosberg gehalten. Dieses Jahr führte der Österreicher die Vertragsverhandlungen für den Mercedes-Piloten. Wäre Rosberg ein würdiger Weltmeister, wenn er in Abu Dhabi Zweiter wird. Berger sagt ja.

26.11.2016 Michael Schmidt

Gerhard Berger hatte es schon vor Jahren gewusst: „Dieser Nico Rosberg kann einmal Weltmeister werden.“ Beim GP Abu Dhabi hat der 31-jährige Deutsche die Chance seines Lebens, diese Prognose zu erfüllen. Er geht mit 12 Punkten Vorsprung auf Lewis Hamilton in das WM-Finale. In 86 von 111 möglichen Konstellationen ist er am Sonntagabend der 67. Weltmeister der Formel 1-Geschichte.

Rosberg muss dafür nur Zweiter oder Dritter werden. Doch schon jetzt werden Stimmen laut, dass er dann ein unverdienter Weltmeister wäre. Gerhard Berger hält das für Quatsch: „Da kräht in ein paar Wochen kein Hahn mehr danach. Weltmeister ist Weltmeister. Das ist das große Ziel. Wenn der zweite Platz dafür reicht, dann soll es gut damit sein.“

Berger glaubt nicht an den Startcrash

Die einfachste Art die Aufgabe zu lösen, wäre ein Crash mit Hamilton gleich beim Start. Berger glaubt nicht daran: „Das macht der Nico nicht.“ Der Einwand, dass es Bergers Freund Ayrton Senna 1990 mit Alain Prost auch praktiziert hat, zieht bei Berger nicht: „Das waren besondere Umstände. Prost ist dem Senna im Jahr davor ins Auto gefahren.“ Außerdem warnt der Österreicher: „So eine Nummer musst du richtig machen. Da muss schon sichergestellt sein, dass der andere auf keinen Fall weiterfahren kann. Sonst bist du wirklich der Depp.“

Anderseits kann sich Berger vorstellen, dass Hamilton alles tun wird, im Fall einer frühen Führung das Feld so einzubremsen damit Rosberg in die Fänge von Red Bill und Ferrari getrieben wird. Aber nicht etwa, weil Hamilton in seinen Aktionen rücksichtsloser ist als Rosberg: „Das würde jeder Fahrer in Hamiltons Situation machen. Es ist völlig legitim, dass er in so einer Situation alle Register zieht, um seine Chancen zu optimieren.“

Berger gibt zu, dass Hamilton psychologisch in der einfacheren Lage ist: „Er war schon 3 Mal Weltmeister, hat in diesem Rennen nichts mehr zu verlieren. Für ihn kann es nur noch besser werden. Nico muss diesen Titel gewinnen. In der Formel 1 weißt du nie, ob du jemals wieder in so eine Situation kommst.“

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