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Getriebe-Wechsel bei McLaren

Hamilton muss fünf Plätze zurück

Lewis Hamilton 2012 Foto: xpb 73 Bilder

Lewis Hamilton muss in der Startaufstellung von Shanghai fünf Startplätze zurück. McLaren entdeckte nach dem GP Malaysia ein Problem am Getriebe, das sich nicht reparieren lässt. Der WM-Zweite erfuhr die Nachricht erst auf der Anreise zum GP China.

12.04.2012 Michael Schmidt

Lewis Hamilton nahm die Strafe sportlich. Als er die Nachricht bekam, dass er am Sonntag fünf Startplätze verlieren wird, meinte er: "Dann muss ich eben versuchen von weiter hinten zu gewinnen. Letztes Jahr habe ich es von Startplatz drei geschafft. Mein Blick richtet sich nur nach vorne."

Am Sonntag wird der zweimalige Trainingsschnellste bestenfalls auf dem sechsten Startplatz in die 56-Runden-Schlacht gehen. McLaren muss außerplanmäßig das Getriebe wechseln. Das ist normalerweise nur nach Ablauf von fünf Rennen erlaubt.

Hamilton in Malaysia noch ohne Getriebe-Probleme

Im Rennen zum GP Malaysia hat Hamilton noch nichts gespürt: "Das Getriebe hatte nichts damit zu tun, dass ich Alonso Perez nicht folgen konnte. Wir hatten Probleme, die Reifen in ihr Arbeitsfenster zu kriegen. Vermutlich weil die Bremsen nicht so gearbeitet haben, wie sie sollten. Ein Teil der Reifentemperaturen wird durch die Abwärme der Bremsen erzielt."

Erst anhand der Daten und beim Check des Getriebes entdeckten die McLaren-Ingenieure einen Schaden, der sich durch Reparatur nicht beheben lässt. Es sind also weder Gangräder noch Schaltklauen beteiligt. Mehr wollte McLaren nicht verraten. "Der Wechsel war unumgänglich."

Nach der unerfreulichen Überraschung wurde auch Jenson Buttons Getriebe überprüft. Es gibt aber keinerlei Anzeichen, dass ihm der gleiche Schaden droht. Button zeigte dennoch keinerlei Schadenfreude: "Einerseits müsste ich sagen, dass mein Job einfacher wird, wenn Lewis weiter hinten steht. Vorausgesetzt ich schaffe es in die erste Startreihe. Andererseits ist es immer ein Unsicherheitsfaktor, wenn dein Teamkollege von weiter hinten ins Rennen geht. Er könnte dann eine ganz andere Strategie wählen, und die könnte genau richtig sein."

Medium-Reifen macht Button Sorgen

Als wenn es nicht schon genug Fragezeichen gäbe. Auch Button bestätigt, dass die Reifen dieses Jahr schwieriger zu verstehen sind. "Besonders der Typ medium ist uns noch ein bisschen ein Rätsel. Die anderen drei Mischungen folgen alle einem Schema. Aber der Medium hat seine eigenen Gesetze. Das Arbeitsfenster ist kleiner, der maximale Grip sehr schwer zu treffen. Und wenn du einmal rausfällst, kommst du nicht wieder rein." Dieses Problem wird die Fahrer auch in Shanghai verfolgen. Pirelli hat die Reifentypen medium und soft im Gepäck.

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