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Getriebeprobleme bei Mercedes

Schumacher behält das Getriebe

Michael Schumacher - GP Belgien 2012 Foto: dpa 34 Bilder

Michael Schumacher kann vorerst aufatmen. Das in Spa beschädigte Getriebe konnte repariert werden. Und zwar so, dass es vorerst keine Strafe nach sich zieht. Eine Garantie ist das allerdings nicht. Ross Brawn glaubt jedoch, dass die Schwachstelle in Monza nicht wieder aufbricht. Das liegt an der Streckencharakteristik.

06.09.2012 Michael Schmidt

Michael Schumachers siebter Platz in Spa hatte einen Wermutstropfen. In den letzten Runden ließ sich der sechste Gang nicht mehr schalten. Das ist bei den modernen Schnellschaltgetrieben meistens ein schlechtes Zeichen. Stand da der dritte Getriebewechsel im vierten Rennen bevor? Nico Rosberg musste in Hockenheim und Spa deshalb jeweils fünf Startplätze zurück.

Verschiedene Probleme am Getriebe

Eine Untersuchung der Kraftübertragung in Schumachers Mercedes ergab, dass ein sich die entsprechende Schaltklaue abgeschliffen hatte. Das Reglement erlaubt den Austausch von beschädigten Gangrädern und Schaltklauen ohne Strafe. Das ist passiert. Jetzt muss Mercedes am Samstagvormittag noch die Daumen drücken, dass die Reparatur auch hält.

"Ich glaube, wir können das Getriebe retten", macht Ross Brawn seinem Fahrer Hoffnung. Es fällt auf, dass sich bei Mercedes in letzter Zeit die Getriebeschäden gehäuft haben. Auch Michael Schumacher wundert sich: "Wir haben nach ein paar Rennen auf ein Karbon-Getriebe umgestellt. Dann war acht Rennen alles okay, bis die Probleme anfingen."

Teamchef Ross Brawn liefert die Erklärung dafür. "Wir haben nach ein paar Rennen im Inneren des Gehäuses eine strukturelle Schwachstelle ausgemacht. Das führte bei Nico in Hockenheim zu einem Riss im Gehäuse."

In Monza wohl keine Gefahr

Der Schaden in Spa hatte einen anderen Grund. Er betraf Rosberg im Training und Schumacher im Rennen. "In Spa wir oft und lange im sechsten Gang gefahren, auch in den schnellen Kurven. Dabei hat sich herausgestellt, dass in Kombination mit hohen Fliehkräften die Gänge klemmen. Und das beschädigt die Dockringe." In Monza kann das laut Brawn nicht passieren. Man befindet sich zwar auch oft im sechsten Gang, doch meistens auf der Geraden.

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