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Giancarlo Fisichella

Erst Knöpfe lernen, dann angreifen

Giancarlo Fisichella Foto: Ferrari 9 Bilder

Mit 36 Jahren beginnt für Giancarlo Fisichella in Monza noch einmal ein neuer Lebensabschnitt. Vor seinem ersten Einsatz im Ferrari musste sich der Römer allerdings noch an einige Dinge gewöhnen. Am Lenkrad befinden sich ein paar neue Knöpfe.

11.09.2009 Tobias Grüner

Für Giancarlo Fisichella ging ein Traum in Erfüllung, als er zu Ferrari berufen wurde, um den glücklosen Luca Badoer zu ersetzen. Zumindest bis Saisonende wird der Italiener das Cockpit des verletzten Felipe Massa übernehmen. Vor seinem ersten Einsatz in Monza wartete aber noch jede Menge Arbeit auf den ehemaligen Force India-Piloten.

"Seit der Bekanntgabe war ich fast die ganze Zeit in Maranello. Ich musste den Sitz anpassen lassen und es gab viele Gespräche mit den Ingenieuren über das Programm und die Arbeit im Ferrari." Dabei verbrachte Fisichella auch viel Zeit im Fahrsimulator, um sich mit den vielen neuen Knöpfen vertraut zu machen. "Ich habe da jeden Tag zwei oder drei Stunden drin verbracht. Es hilft, um sich vor allem an das neue Lenkrad zu gewöhnen."

KERS und bewegliche Flügel sind neu

Vor allem zwei Dinge sind für Fisichella neu. Der Hybrid-Antrieb "KERS" und die beweglichen Frontflügel. "Die haben wir bei Force India nicht benutzt." Die Handhabung von KERS sei kein großes Problem: "Man drückt einfach den Knopf und gibt am Ausgang der Kurve Vollgas. Am Anfang wird es etwas ungewohnt sein, aber nach 30 bis 40 Runden wird es sicher viel besser."

Nach dem Simulatortraining fühlt sich Fisichella auf jeden Fall bereit für den ersten Einsatz im Ferrari. "Im ersten Training geht es darum, ein Gefühl für das Auto zu bekommen. Ich muss Vertrauen gewinnen. Ich bin zuversichtlich, dass ich im zweiten Training schon angreifen kann."

An Kimi dranbleiben und punkten

Der Ferrari werde sich sicherlich anders verhalten, als der Force India, erwartet Fisico. Aber für seinen Traum will sich der Italiener gerne noch einmal umgewöhnen. "Es war auch der Traum meines Vaters und meiner Familie. Und alle meine Freunde sind stolz auf mich." Auch sein neues Team habe ihn gut aufgenommen. "Es ist großartig, einfach großartig", freut sich Fisichella.

Seine persönlichen Ziele will der Neuling im roten Cockpit zunächst zurückstecken. "Natürlich wollen wir mit Ferrari Dritter im Konstrukteurspokal werden. Deshalb ist es mein Ziel, in jedem Rennen zu punkten. Es wäre natürlich schön, auch mal das Podium zu erreichen." Natürlich träume er auch davon, direkt im ersten Rennen zu gewinnen. Aber die Umstellung sei nicht so einfach. Dass Luca Badoer zuletzt keine guten Ergebnisse vorweisen konnte, mindert den Druck auch nicht viel: "Ich muss viel näher an Kimi dranbleiben. Das ist alles, was ich tun muss."

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