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Gibt es doch 10 Formel 1-Teams?

Marussia meldet sich zum Crashtest an

Marussia - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 21. August 2014 Foto: ams 45 Bilder

Nach vielen Hiobsbotschaften gibt es endlich wieder gute Nachrichten für die Formel 1. Force India hat sämtliche Crashtests bestanden. Auch das zweite Chassis ist fertig und von der FIA abgenommen. Es kommt aber noch besser. Marussia hat sich Anfang März zum Crashtest angemeldet. Mit einem Auto nach 2015er Regeln.

19.02.2015 Michael Schmidt

Die Crashtest-Labore von TRL, Cranfield und CSI haben gerade viel Arbeit. Die Formel 1-Teams crashen neue Nasen. Der Trend geht zu kürzer. Toro Rosso hat bereits angekündigt, dass man vor dem Saisonstart auf kurz gehen will. Möglicherweise sogar schon bei diesem Barcelona-Test. Red Bull arbeitet daran, die Knolle an der Nasenspitze loszuwerden.

Toro Rosso und Red Bull gehen damit bereits in die zweite Nasen-Crashrunde. Force India hatte zum ersten Mal Termin. Das neue Auto wurde zu spät fertig. Jetzt sind alle dynamischen Crashtests und statischen Belastungstests bestanden. Sogar schon für das zweite Chassis. Unkenrufe, Force India würde in Melbourne mangels Autos nicht am Start stehen, haben sich damit in Luft aufgelöst.

Marussia rüstet Chassis auf 2015er Regel um

Damit stehen neun Teams sicher am Start. Marussia kämpft weiter um den Verbleib im Formel 1-Zirkus. Das Team, das jetzt von der Manor-Fabrik aus operiert, hat sich für Anfang März zum Crashtest angemeldet. Mit einem Auto, das den 2015er Regeln entspricht.

Dafür wurde extra das Chassis nach vorne verlängert, um den neuen Höhenvorschriften zu genügen. Das Chassis muss ab der A-A-Sektion innerhalb von 35 Zentimetern kontinuierlich von 525 auf 625 Millimeter Höhe ansteigen.

Auch die Nase des Marussia soll ein Modell 2015 sein. Damit stünde technisch einem Einsatz nichts mehr im Weg. Allerdings drängt die Zeit. Ferrari rückt seine Motoren nur heraus, wenn vorab 10 Millionen Euro bezahlt werden. Es soll außerdem zu Engpässen mit Aufhängungsteilen kommen, da über den Winter nichts produziert wurde.

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