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Glock-Crash

Unfallursache ermittelt

Foto: dpa 47 Bilder

Nach einer genauen Untersuchung hat Toyota am Montag (28.7.) die Ursache für den schweren Unfall von Timo Glock in Hockenheim bekannt gegeben.

28.07.2008 Gregor Messer

Glock war in der 36. Runde des deutschen Grand Prix eingangs der Start und Zielgeraden nach einem offensichtlichen Bruch der hinteren rechten Radaufhängung rückwärts in die Boxenmauer geprallt. Die genaue Ursache dafür war eine gebrochene Spurstange. Eine Untersuchung ergab, dass keine außergewöhnlichen Umstände vor und während des Unfalls herrschten.

Beschädigung aus Silverstone

Weitere interne Ermittlungen ergaben laut Toyota, dass die Spurstange bereits beim vorherigen Rennen in Silverstone beschädigt worden sei. Dort hatte Glock bei wechselhaften Bedingungen mehrere Zwischenfälle wie Dreher und Ausritte zu verzeichnen gehabt. Obwohl bei Toyota alle Fahrzeugteile der rechten hinteren Radaufhängung  nach dem britischen Grand Prix genau untersucht wurden, entging den Verantwortlichen die Beschädigung, die letztlich zum Crash in Hockenheim führte.

Aus diesem Grund wird Toyota Motorsport seinen Inspektionsprozess nun revidieren. In Köln gibt man sich daher zuversichtlich, dass ein solcher Lapsus nicht mehr passieren wird.

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