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Glock gibt Toyota-Heimrennen "Extra-Schub"

Foto: Toyota 56 Bilder

Die Erwartungshaltung an Timo Glock ist vor dem Heimrennen seines Rennstalls Toyota größer denn je, doch der Formel-1-Pilot aus Wersau fühlt sich dadurch alles andere als gebremst. Im Gegenteil.

07.10.2008

"Es ist schon was anderes, der Druck ist da, aber in einer positiven Art und Weise. Das gibt einen Extra-Schub", sagte Glock am Dienstag (7.10.) in Tokio. "Es wäre natürlich ein Traum, in Fuji für Toyota zu gewinnen. Man muss aber realistisch sein: Ferrari und McLaren-Mercedes sind vor uns, BMW teilweise auch", befand Glock fünf Tage vor dem Großen Preis von Japan am Fuße des berühmten Fuji mit Blick auf die Stärke der Branchenführer.

Angeschaut hat sich Glock die Strecke, die im vergangenen Jahr eine regenreiche Rückkehr in den Rennkalender fand, bereits. "Wirklich beeindruckt" sei er, sagte Glock am Dienstag (7.10.) vor rund 150 zumeist japanischen Journalisten. Er freue sich riesig auf das Rennen, das in diesem Jahr erneut auf der Toyota-Hausstrecke mit der längsten Geraden in der Formel 1 ausgefahren wird. 2009 ist Japans zweite Grand-Prix-Strecke in Suzuka wieder an der Reihe.

Mit Glock geht es aufwärts

Dass der 2002 in die Königsklasse des Motorsports eingestiegene japanische Autogigant in diesem Jahr endlich den lang ersehnten ersten Sieg schafft, ist unwahrscheinlich. Das weiß auch Glock. Dass die Japaner aber die Kurve bekamen, nachdem sie im vergangenen Jahr noch mit Ralf Schumacher nur Sechster in der Konstrukteurswertung waren, haben sie auch dem ehemaligen ChampCar-Piloten aus dem Odenwald zu verdanken. Das weiß auch Teamchef Tadashi Yamashina. Mit Glock sei eine neue Frische ins Team gekommen, meinte er. Zudem sei die Fahrerpaarung Glock/Jarno Trulli sehr gut für Toyota.

Findet auch Glock. "Es ist positiv, dass Jarno und ich sehr gut zusammenarbeiten. Wir machen beide die gleichen Aussagen über das Auto und das hilft", erklärte der 26-Jährige, der es im Laufe der Saison schaffte, den TF108 auf seinen Fahrstil abzustimmen. 20 Punkte holte er bereits im Premieren-Jahr bei Toyota - erstes persönliches Ziel erreicht. "Was jetzt kommt, ist ein Bonus", meinte Glock, der 2004 bei seinem Formel-1-Debüt als Siebter für Jordan auf Anhieb in die Punkte gefahren war und insgesamt vier Rennen für das Team bestritten hatte.

Teamduell gegen Renault

Glock und der Italiener Trulli sammelten in dieser Saison gemeinsam bereits 46 Punkte und führten Toyota damit auf Rang fünf der Konstrukteurswertung. Platz vier ist die Vorgabe, Rivale Renault ist nach dem Sieg von Fernando Alonso in Singapur aber noch fünf Zähler voraus.

Doch die zuletzt guten Ergebnisse - vierter Platz von Glock beim Nachtrennen in Singapur nach Rang zwei im Sommer in Budapest - haben die Stimmung im Team mit Sitz in Köln-Marsdorf für jeden spürbar noch einmal angehoben. Und so ließen sich Yamashina und seine Fahrer nicht lange bitten, beim gemeinsamen Abschlussbild im Ausstellungsraum fünf Tage vor dem Heim-Grand-Prix in der Toyota City die Faust als Zeichen des Kampfeswillens zu ballen. "Die Ergebnisse zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind", meinte Glock.

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