Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Glock

"Habe Lewis gar nicht gesehen"

Foto: Toyota 53 Bilder

Einige im Fahrerlager konnten oder wollten es am Sonntag (2.11.) nicht glauben, dass Timo Glock in der letzten Runde über 18 Sekunden auf Lewis Hamilton verlor. Leise äußerten sich erste Verschwörungstheorien, auf die Glock am Montag antwortete.

03.11.2008 Tobias Grüner

So titelte die spanische Zeitung AS am Montag: "Der Einbruch von Glock in der letzten Runde war unglaublich." Dabei mutmaßte das Blatt nicht nur, dass der Toyota auf Nummer sicher fuhr, sondern absichtlich die Fahrt verlangsamte: "Wir werden nie erfahren, ob es Absicht war, ob Glock sich zu einem Freund von Hamilton machen wollte oder ob noch Schlimmeres dahinter steckte."

Dabei ist die Antwort ganz einfach: "Ich habe am Ende alles gegeben, um den vierten Platz zu halten", erklärte Glock. "Ich war auf der letzten Runden sogar schneller als Jarno Trulli, der ebenfalls auf Trockenreifen unterwegs war." Davon, dass er es zu vorsichtig angehen ließ, wollte Glock nichts wissen: "Das ist nicht wahr. Wahr ist genau das Gegenteil: Die Schlussrunde war eine der härtesten Runden, die ich in der Formel 1 bisher gefahren bin."

Hektik in den Schlussrunden

Der Kölner verlor im hektischen Schlussspurt zudem den Überblick und wusste gar nicht, wer seine direkten Konkurrenten auf der Strecke waren: "Ich habe nicht einmal gemerkt, dass Lewis hinter mir war. Mein Team hat mir nur gesagt, dass Sebastian Vettel aufholt und mich über seine Position informiert. Ich musste mich aber so stark konzentrieren, um das Auto auf der Strecke zu halten, dass ich erst nach dem Rennen bemerkt habe, dass Lewis mich überholt hat."

Gleich drei oder vier Autos hätten ihn in der Schlussrunde passiert, da sei es nicht leicht gewesen den Überblick zu behalten. Trotzdem verteidigte der Toyota-Pilot die Entscheidung auf Trockenreifen draußen zu bleiben: "Es war ohne Zweifel die richtige Taktik. Vor dem Regen lagen wir auf Rang sieben, wo wir ohne Regen wohl auch ins Ziel gekommen wären. Stattdessen bin ich Sechster geworden, was beweist, dass die Strategie die richtige war."

Umfrage
Was sagen Sie zum WM-Finale 2008 in Brasilien?
Ergebnis anzeigen
Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden