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Glocks Kampf mit den Caterham

Glock: "Ich brauche nur Kers"

Timo Glock - Formel 1 - GP Indien - 26. Oktober 2012 Foto: xpb 61 Bilder

Timo Glock kennt nur einen Gegner. Er fährt gegen die Caterham. Im Training liegen die grünen Autos vor ihm. Im Rennen muss das nicht unbedingt so sein. Der Marussia-Pilot verflucht den ersten Streckensektor. Dort verliert er eine halbe Sekunde. Der entscheidende Unterschied: Caterham hat Kers, Marussia nicht.
 

28.10.2012 Michael Schmidt

Geraden sind Gift für Timo Glock. Dort macht sein Hauptgegner Caterham eine halbe Sekunde gut. Nur weil der Kers hat und Glocks Marussia nicht. "Im zweiten Sektor mit den schnellen Kurven bin ich gleich schnell, im dritten sogar zwei Zehntel besser." Im Training musste sich Glock einmal mehr hinter den grünen Autos anstellen. Im Rennen muss das nicht unbedingt so sein. Die Caterham haben dann zwar immer noch Kers, doch auf den 60 Runden spielen auch die Reifenabnutzung, die Boxenstopps und die Strategie eine Rolle.

Blockierendes Vorderrad

"Da sehe ich Chancen, dass wir sie schlagen." Die Qualifikation lief für Glock nicht optimal. "In Kurve vier hat wie so oft das rechte Vorderrad blockiert. Da habe ich mir einen Bremsplatten geholt. Mit dem musste ich auch den zweiten Versuch fahren, weil zum Reifenwechsel keine Zeit mehr war."

Das Problem mit dem Auskühlen der Reifen im ersten Streckensektor traf nicht nur Glock. Die Strecke beginnt mit drei langsamen Rechtskurven und einer langen Geraden. Klar, dass da der rechte Vorderreifen an Temperatur verliert: Er wird ja nie gefordert. Deshalb die vielen Verbremser am Ende der Geraden und die vielen Rutscher in Kurve fünf. "Das ist die erste Kurve, wo du den rechten Borderreifen brauchst, weil sie linksherum führt."

Kein Bowling in Indien

Marussia hofft auf einen GP indien ohne größere Vorkommnisse. Wenn der zehnte Platz im Konstrukteurspokal gehalten werden soll, dann darf Caterham nicht Zwölfter werden. Da geht es um die nicht unbedeutende Summe von 20 Millionen Dollar. Zur Zeit gehört das Geld Marussia. Mit Regen ist in Indien nicht zu rechnen. Das schlimmste wäre ein Startcrash. "Wir können nicht brauchen, dass vorne einer Bowling spielt", lacht Glock. Wenn es doch so weit kommt, dann muss er vor den Caterhams ins Ziel kommen.
 

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