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GP Abu Dhabi 2010 - Ergebnis Qualifying

Vettel vor Hamilton und Alonso auf Pole

Qualifying GP Abu Dhabi 2010 Foto: xpb 27 Bilder

Sebastian Vettel hat sich in Abu Dhabi die zehnte Pole Position der Saison gesichert. Im WM-Kampf hat Fernando Alonso (Ferrari) die besten Karten, der hinter Lewis Hamilton (McLaren) auf Rang drei startet. Vettels Teamkollege Mark Webber steht nur auf Rang fünf.

13.11.2010 Tobias Grüner

Qualifying Krimi in Abu Dhabi: Mit der zehnten Pole Position der Saison konnte Sebastian Vettel am Samstag (13.11.) seine WM-Hoffnungen aufrecht erhalten. Mit nur 31 Tausendsteln Vorsprung vor Lewis Hamilton sicherte sich der Red Bull-Pilot den besten Startplatz.

"Das hätte heute nicht besser laufen können", strahlte der Heppenheimer. "Gestern waren wir noch nicht so zufrieden mit dem Auto. Aber über Nacht haben wir noch einmal einen guten Schritt gemacht." Ganz zufrieden war Vettel aber nicht mit dem Verlauf des Qualifyings. "Wir hätten gerne im letzten Abschnitt zwei Runs gemacht. Aber es hat zum Glück auch so gereicht. Mit zehn Pole Positions können wir wirklich stolz auf uns sein. Das zeigt, wie schnell das Auto ist."

Auch Lewis Hamilton war trotz der knappen Niederlage gegen Vettel zufrieden. "Das war heute ein deutlich besserer Start in das Wochenende als zuletzt." Im Rennen will der Engländer voll auf Angriff fahren. "Ich haben nichts zu verlieren. Ich habe ein gutes Gefühl."

Alonso: "Noch einen Tag bis zum Titel"

WM-Spitzenreiter Fernando Alonso konnte in letzter Sekunde noch auf Rang drei nach vorne fahren. "Das war wirklich ein hartes Stück Arbeit", stöhnte der Spanier. "Die Positionen haben sich ständig verändert. Erst am Ende hat man gesehen, wer wo steht. Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Jetzt brauchen wir nur noch einen Tag bis zum Titel." Sollte das Führungstrio auch in dieser Reihenfolge über die Ziellinie fahren, wäre der Spanier zum dritten Mal Weltmeister.

Alonsos erster Verfolger Mark Webber startet in Abu Dhabi nur von Rang fünf. Der Australier musste sogar noch dem zweiten McLaren von Jenson Button den Vortritt lassen. "Es war kein besonders gutes Qualifying", klagte der Red Bull-Routinier. "Ich konnte die Pace nicht mitgehen da vorne. Da muss ich morgen einen besseren Job machen."

Felipe Massa startet neben dem Australier auf Rang sechs. Der Brasilianer hatte im zweiten Abschnitt des Qualifyings eine heiße Szene mit Lewis Hamilton, der sich auf seiner Aufwärmrunde befand. Beide Piloten gingen Seite an Seite in die Schikane, worauf der McLaren-Pilot innen über die Kerbs und einen Gummi-Poller rumpelte. Nach Aussage Hamiltons war sein Dienstwagen danach sogar etwas beschädigt.

Schumi schlägt Rosberg

Bester Pilot, der nicht in einem Red Bull, McLaren oder Ferrari sitzt, war am Samstag Rubens Barrichello im Williams. Der Brasilianer geht in der vierten Startreihe ausgerechnet neben seinem alten Erzfeind Michael Schumacher ins Rennen. Der Rekordweltmeister konnte seinen Aufwärtstrend bestätigen und erneut Teamkollege Nico Rosberg (Platz 9) schlagen.

Ganz zufrieden war Schumi am Ende aber nicht. "Der achte Platz ist nicht das Maximum, was ging. Es wären noch ein bis zwei Plätze drin gewesen, wenn man die einzelnen Sektorenzeiten betrachtet", klagte der Rekordchampion. "Jetzt müssen wir das Beste aus der Situation machen. Rubens war bisher nicht so gut in seinen Starts, den können wir eventuell holen."

Die nächsten deutschen Piloten stehen erst in der siebten Startreihe. Adrian Sutil konnte mit Platz 13 gerade noch Schadensbegrenzung betreiben und seine Chance auf WM-Punkte wahren. Sein direkter Konkurrent um WM-Platz zehn, Rubens Barrichello, startet allerdings deutlich weiter vorne. Immerhin konnte Sutil das Force India-Teamduell gegen Tonio Liuzzi mit 13:6 eindeutig für sich entscheiden.

Enttäuschung für Heidfeld, Hülkenberg und Glock

Nick Heidfeld verlor dagegen das Duell gegen den eigenen Teamkollegen Kamui Kobayashi (Platz 12). Der Sauber-Pilot startet am Sonntag neben Sutil auf Rang 14. Nico Hülkenberg macht auf Startplatz 15 den deutschen Dreierblock im hinteren Mittelfeld perfekt. Auch der Williams Rookie musste im Teamduell gegen Barrichello eine Niederlage hinnehmen.

Für Timo Glock war wieder einmal nach der ersten Runde des Qualifyings Schluss. Was sich schon in den Trainings angedeutet hat, bestätigte sich auch im Q1. Gegen die Lotus ist in Abu Dhabi kein Kraut gewachsen. Auf Platz 21 musste der Deutsche sowohl Jarno Trulli als auch Hekki Kovalainen den Vortritt lassen.

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