Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

GP Abu Dhabi 2011 - Training 2

McLaren vorn - Vettel und Alonso in der Mauer

Lewis Hamilton Foto: dpa 69 Bilder

Lewis Hamilton hat sich in Abu Dhabi die Tagesbestzeit gesichert. Auch Teamkollege Jenson Button war schnell unterwegs. Fernando Alonso und Sebastian Vettel dagegen machten nähere Bekanntschaft mit der Streckenbegrenzung.

11.11.2011 Tobias Grüner

Nach der Bestzeit von Jenson Button im ersten Training, stand auch in der zweiten Session am Abend ein McLaren-Pilot ganz vorne. Dieses Mal war es aber Teamkollege Lewis Hamilton der von der Spitze des Klassements grüßte. Er verwies seinen Stallgefährten um zwei Zehntel auf Rang zwei.

Massa lässt die Funken fliegen

Weitere zwei Zehntel weiter hinten präsentierte sich überraschend das Ferrari-Duo auf den Plätzen drei und vier. Fernando Alonso hatte die Nase gegen Felipe Massa knapp vorne. Der Brasilianer sorgte wie schon in Indien mit seinem Frontflügel für Aufregung. Bei voller Fahrt verbog sich das Leitwerk so stark, dass die Endplatten auf dem Asphalt schleiften. Die Funken sorgten im abendlichen Abu Dhabi zwar für spektakuläre Bilder, machten das rote Auto aber nicht gerade schneller.

Red Bull spielte im zweiten Training nur die dritte Geige. Mark Webber fuhr mit einer halben Sekunde Rückstand auf Position fünf. Sebastian Vettel wurde knapp dahinter Sechster. Grund für die Trainingsniederlage war ein spektakulärer Ausrutscher von Vettel. Gut eine halbe Stunde vor dem Ende der Trainingssitzung verlor der Heppenheimer in Kurve eins die Kontrolle über das Heck seines Red Bulls. Seitlich schlitterte der Weltmeister durch die Auslaufzone bis in die Sicherheitsbande.

Nach Vettel rutscht auch Alonso in die Bande

Vettel blieb unverletzt, musste das Training aber für eine Viertelstunde unterbrechen, bis das nahezu unbeschädigte Auto wieder an die Box geschleppt war. Zu große Sorgen sollten sich die Vettel-Fans aber nicht machen. Schon in Istanbul, Montreal und Suzuka schmiss der Champion sein Auto im Training weg. Bei allen drei Rennen fuhr er danach am Samstag auf die Pole Position.

Kurz nachdem Vettel seine Gummispuren auf dem Asphalt hinterlassen hatte, kam auch Fernando Alonso in Kurve eins ins Straucheln. Wie sein Red Bull-Kontrahent zuvor, rutschte der Spanier quer über den Asphalt in die Bande. Allerdings ging es für Alonso mit dem Heck voraus in die Barrieren. Für den Spanier war die Sitzung danach komplett beendet.

Michael Schumacher kam dagegen ohne größere Probleme durch die Sitzung. Im ersten Training hatte sich der Mercedes-Pilot noch deutlich zurückgehalten, unter Flutlicht am Abend ließ er mit Rang sieben seinen Speed aufblitzen. Nun war es Nico Rosberg, der mit mehr Sprit für das Rennen übte und erst auf Rang 20 in der Zeitentabelle auftauchte.

Force India schneller als Sauber und Toro Rosso

Adrian Sutil zeigte sich wie schon in Training eins sicher in den Top Ten. Der Gräfelfinger wurde auf Platz acht notiert. Mit 1,3 Sekunden Rückstand ist Force India in Abu Dhabi ein heißer Kandidat auf die Punkte. Teamkollege Paul di Resta bestätigte auf Platz neun den guten Eindruck.

Auf Rang zehn (Kobayashi) und elf (Perez) hinterließen auch die beiden Sauber-Piloten einen guten Eindruck. Im Kampf um Rang sechs in der Konstrukteurs-WM müssen sich die Schweizer gegen Force India und Toro Rosso durchsetzen. Die Autos des Red Bull-Schwesterteams waren auf den Plätzen zwölf (Buemi) und 14 (Alguersuari) ebenfalls gut unterwegs.

Ein Platz im Hinterfeld belegte wieder einmal Timo Glock. Mit seinem Virgin fuhr der Hesse erneut auf Platz 21 und liegt somit hinter den beiden Lotus, aber vor den Hispanias und seinem Teamkollegen Jerome D’Ambrosio.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden