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GP Abu Dhabi 2013 (Ergebnis Qualifying)

Webber schnappt Vettel die Pole weg

Mark Webber  - Formel 1 - GP Abu Dhabi - 01. November 2013 Foto: xpb 63 Bilder

In Abu Dhabi steht wieder ein Red Bull auf der Pole Position. Dieses Mal allerdings Mark Webber. Der Australier verwies Sebastian Vettel auf Platz 2. Nico Rosberg geht von der 3. Position ins Rennen.

02.11.2013 Bianca Leppert

Mark Webber hat in Abu Dhabi einen Überraschungscoup gelandet. Nachdem die meisten wieder mit einer Pole Position von Sebastian Vettel gerechnet hatten, behielt der Australier im letzten Q3-Run die Nerven und ließ seinem Teamkollegen keine Chance. Webber drehte die schnellste Runde in 1.39,957 Minuten und nahm Vettel damit mehr als eine Zehntelsekunde ab. Er geht damit zum zweiten Mal in dieser Saison vom ersten Startplatz ins Rennen.

Vettel nicht ganz zufrieden

"Es ist nicht so einfach, weil die Temperaturen abfallen. Wir haben getan, was wir konnten. Q1 und Q2 haben wir noch nicht so gut begonnen. Ich wusste, dass ich an bestimmten Sektoren arbeiten muss, in denen Sebastian besser war", sagte Webber.

Vettel war mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden. "Wir waren immer noch ziemlich konkurrenzfähig, aber es gibt eben keine Garantie. Ich hatte schon das ganze Wochenende über das Gefühl, dass ich hinterher bin. Jetzt bin ich aufgewacht. Mercedes war sehr stark, vor allem in Q2. Wir haben in Q3 ein bisschen Zeit gefunden. Ich hätte aber ein bisschen besser sein können."

Hamilton bleibt stehen

Hinter den beiden Red Bull-Piloten schaffte es Nico Rosberg im Mercedes auf Rang drei. Die beiden Silberpfeile waren schon das gesamte Wochenende an der Spitze dran. Rosberg musste allerdings mehr als eine halbe Sekunde Rückstand in Kauf nehmen. "Ich bin mit dem Resultat zufrieden, wir sind die besten hinter Red Bull. Für uns zählt vor allem die Konstrukteurs-WM." Lewis Hamilton, der sich als Vierter klassierte, hätte sogar eine Chance auf die Pole gehabt, drehte sich im entscheidenden Versuch allerdings von der Strecke und blieb stehen.

Kimi Räikkönen zeigte im Qualifying, dass er sich mit dem kurzen Radstand am Lotus E21 wohler zu fühlen scheint. Er landete auf dem 5. Platz. Am späten Abend wurde er allerdings vom Qualifying ausgeschlossen, weil der Unterboden des Lotus nicht regelkonform war. Der Finne muss nun vom letzten Startplatz ins Rennen gehen.

Dahinter folgt Nico Hülkenberg, der wieder mal alles aus dem Sauber herausholte. "Meine Runde war wirklich Arsch auf Eimer - mehr geht einfach nicht. Der 6. Platz war heute das Optimum. Man muss sehen, wie gut man sich im Rennen verteidigen kann. Wir haben einen guten Top-Speed, den gleichen Flügel drauf wie in Korea, deshalb hoffe ich, dass wir auch im Rennen wieder einige ärgern können."

Romain Grosjean war eigentlich einer der Favoriten, konnte aber nicht mehr als Rang 7 herausholen, rutscht durch Räikkönens Disqualifikaton aber einen Platz auf. Er kämpfte wie schon im Training mit Vibrationen am Auto. Felipe Massa betrieb Ehrenrettung für Ferrari mit dem 8. Platz. Sergio Perez wurde im McLaren Neunter vor Daniel Ricciardo im Toro Rosso. Alle drei rücken ebenfalls um eine Position nach vorne.

Fehlende Traktion bei Ferrari

Bei Ferrari setzte sich der Negativ-Trend des Wochenendes im Qualifying fort. Fernando Alonso verpasste sogar den Einzug in Q3. Der Spanier machte schon beim ersten Versuch einen Fehler und konnte sich beim zweiten Q2-Versuch nicht mehr in die Top Ten retten. Für die Italiener ist der Yas Marina Circuit die schwierigste Strecke im Kalender, denn hier ist Traktion gefragt – eine der größten Schwächen des F138.

"Wir sind hier leider nicht so stark. Meine beiden Runs im Q2 waren zudem nicht optimal. Wir sind hoffentlich am Sonntag wieder etwas besser unterwegs. Es wird aber ein hartes Rennen", sagte Alonso.

Paul di Resta betrieb mit dem 12. Platz für Force India Schadensbegrenzung. Räikkönens Rückversetzung beschert ihm Platz 11. Teamkollege Adrian Sutil erlebte dagegen eine böse Überraschung. Für ihn war schon nach Q1 Feierabend. Er geht vom 17. Platz ins Rennen und muss eine Aufholjagd starten.

Jenson Button hatte sich nach dem vielversprechenden Abschlusstraining sicher auch mehr als die 13. Position erhofft, auch wenn er nun von 12 ins Rennen geht. Zumal McLaren-Sportdirektor Sam Michael noch davon ausging, dass man es in Q3 schaffen kann. "Ich kann nicht verstehen, wie man von Platz 6 am Vormittag zu null Grip kommen kann. Das ist sehr seltsam", sagte Button.

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