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GP Abu Dhabi 2013 (Ergebnis Training 3)

Die Vettel-Festspiele gehen weiter

Sebastian Vettel  - Formel 1 - GP Abu Dhabi - 01. November 2013 Foto: xpb 69 Bilder

Auch im dritten Training präsentierte sich Red Bull als stärkste Kraft in Abu Dhabi. Sebastian Vettel holte die Bestzeit vor Mark Webber. Lewis Hamilton erreichte im Mercedes den dritten Rang.

02.11.2013 Bianca Leppert

Es ist immer wieder das gleiche Bild. Sebastian Vettel sammelt eine schnellste Runde nach der anderen. Im dritten Training zum GP Abu Dhabi drehte der viermalige Weltmeister den schnellsten Umlauf in 1.41,349 Minuten. Wie meistens waren Vettel und sein Teamkollege Mark Webber im Parallelflug unterwegs. Der Australier folgt mit 0,222 Sekunden Rückstand. Damit demonstrierte Red Bull einmal mehr seine Überlegenheit. Die Longruns am Freitag zeigten das gleiche Bild: Red Bull fährt in einer eigenen Liga.

Hamilton härtester Verfolger

Während auf der Renndistanz kaum Hoffnung für die Konkurrenz besteht, könnte es im Qualifying vielleicht noch Gegenwehr von Mercedes und Lotus geben. Lewis Hamilton erwies sich als härtester Verfolger des Bullen-Duos auf dem 3. Platz mit 0,231 Sekunden Rückstand. Dahinter reihte sich Nico Rosberg auf Rang 4 ein. Die 5. Position ging an Romain Grosjean im Lotus. Der Franzose ist schon das ganze Wochenende über in guter Form, verlor am Freitag allerdings aufgrund von Bremsproblemen viel Zeit auf der Strecke. Er blieb im Gegensatz zu Kimi Räikkönen bei der Version des E21 mit dem langen Radstand.

Jenson Button, Nico Hülkenberg und Esteban Gutierrez auf den weiteren Rängen sind echte Überraschungskandidaten. McLaren konnte sich in Abu Dhabi weiter steigern und ist bei der Musik. Und auch Sauber kommt mit dem Kurs in der Wüste bestens zurecht. Die Schweizer fahren mit besonders wenig Abtrieb und machen somit vor allem im zweiten Sektor, der aus langen Geraden besteht, viel Zeit gut.

Räikkönen, der am Freitag öffentlich machte, dass er die letzten beiden Rennen streiken wird, falls er sein Gehalt nicht endlich erhält, wurde 9. Der Finne kommt mit dem kurzen Radstand besser klar und kämpft nicht mehr mit so starkem Untersteuern. Den letzten Platz in den Top Ten ergatterte Jean-Eric Vergne im Toro Rosso.

Krise bei Ferrari

Für Ferrari war es bisher ein Katastrophen-Wochenende. Fernando Alonso drehte nur 15 Runden, weil am Anfang des Trainings offenbar ein Leck im Heck des Ferraris entdeckt wurde. Auch der neue Bügelflügel, der am Vortag noch zum Einsatz kam, war wieder verschwunden. Die Longruns gaben ebenfalls nicht viel Grund zum Optimismus. Der Spanier musste sich mit dem 11. Platz zufrieden geben, Felipe Massa beendete das Training auf Rang 14. Bei Force India mischte Paul di Resta mit der 12. Position noch gut mit, Adrian Sutil kam nicht über den 17. Platz hinaus. Der Wahl-Schweizer beklagte sich zu Beginn des Trainings über die schlechte Balance des Autos.

Williams experimentierte mit dem Auspuff herum. Es ist das letzte Teil, das nun zurückgerüstet wurde. Statt der Coanda-Version wurde auf die letztjährige Version, die nach innen abbläst, zurückgegriffen. Für eine Schrecksekunde sorgte Jules Bianchi, der seinen Marussia in Kurve 2 ins Aus beförderte. Dabei wurde das hintere linke Rad und der Frontflügel beschädigt.

Im Qualifying um 14 Uhr (MEZ) erwarten die Piloten veränderte Bedingungen. Denn um 17 Uhr Ortszeit beginnt bereits die Dämmerung und die Temperaturen sinken.

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