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GP Abu Dhabi (Qualifying)

Sechste Rosberg-Pole in Folge

Nico Rosberg - Mercedes - F1 2015 Foto: Wilhelm 55 Bilder

Nico Rosberg hat sich die Pole Position für den GP Abu Dhabi gesichert. Lewis Hamilton musste seinem Teamkollegen zum sechsten Qualifying in Folge den Vortritt lassen. Sebastian Vettel startet das Flutlichtrennen von weit hinten. Ferrari hatte sich schon im ersten Quali-Abschnitt verpokert.

28.11.2015 Tobias Grüner

Die Pole Position-Serie geht weiter. Das Auto mit der Startnummer 6 steht zum sechsten Mal in Folge auf der Pole Position. Dieses Mal brummte Nico Rosberg seinem Teamkollegen Lewis Hamilton mehr als 3 Zehntel Rückstand auf. Damit bekommt der Weltmeister einiges zu Grübeln mit in die Winterpause. Die Mercedes stehen damit zum 14. Mal in diesem Jahr gemeinsam in der ersten Startreihe - ein neuer Rekord.

Rosberg-Pole trotz Motor-Nachteil

Die Pole Position für Nico Rosberg kam nicht ganz erwartet. Der Mercedes-Motor im Heck des Vizeweltmeisters hat schon deutlich mehr Kilometer abgespult als das Aggregat im Schwesterauto. Daraus resultiert ein kleines Leistungsdefizit. Doch davon war im entscheidenden dritten Abschnitt nichts zu erkennen. Schon beim ersten Versuch hatte Rosberg die Oberhand. Im zweiten Anlauf machte der Deutsche dann alles klar.

"Das war wirklich eine coole Runde am Ende. Da hat alles zusammengepasst. Ich fühle mich einfach wohl im Auto. Früher hatte Lewis knapp die Oberhand, jetzt bin ich eben ein Tick schneller", so die einfache Erklärung für die unglaubliche Serie. "Ich will auf jeden Fall auch das Rennen gewinnen und meiner Crew eine schöne Party zum Saisonende ermöglichen."

Hamilton wirkte dagegen etwas zerknirscht: "Ich habe schon das ganze Wochenende kleine Probleme und mich nicht ganz wohl gefühlt. Nico war aber richtigt schnell heute und hat sich im Q3 verdient die Pole Position gesichert." Kimi Räikkönen fehlten auf Rang 3 schon mehr als 8 Zehntel auf die Pole Position. "Die Runden waren nichts besonderes. Es hat einfach nicht so gepasst", erklärte der Iceman gewohnt nüchtern.

Q1-Drama um Sebastian Vettel

Für Sebastian Vettel im zweiten Ferrari war dagegen schon im ersten Quali-Abschnitt Schluss. 12 Tausendstel fehlten dem WM-Dritten zum Weiterkommen in die zweite Runde. Im letzten Anlauf sorgte ein Missverständnis mit seinem Renningenieur Riccardo Adami zu der Entscheidung, die schnelle Runde abzubrechen. Vom Kommandostand kam die Ansage, dass die zuvor gesetzte Zeit zum Weiterkommen reicht.

"Wir haben uns einfach verschätzt. Wir dachten die Zeit würde reichen und ich habe die Runde abgebrochen. Als wir gemerkt haben, dass dem nicht so ist, war es schon zu spät. Es ist jetzt nicht die Zeit, jemanden in die Pfanne zu hauen. Ich starte ja nicht von ganz hinten. Vielleicht geht im Rennen ja noch was." Damit geht der Deutsche von Rang 16 ins Finalrennen. Im vergangenen Jahr startete Vettel im Red Bull sogar aus der Boxengasse. Damals ging es noch bis auf Rang 8 nach vorne.

Perez startet aus zweiter Reihe

Für die positive Überraschung im Abu Dhabi-Qualifying sorgte Sergio Perez. Nach starken Leistungen im Freien Training konnte der Mexikaner auch am Samstagabend überzeugen. Der Force India-Pilot startet neben Räikkönen auf Rang 4 in der zweiten Reihe. "Ich bin sehr zufrieden. Das war wirklich ein starkes Qualifying", strahlte der WM-Neunte. "Alle Änderungen am Auto haben funktioniert. Das Resultat zeigt, dass wir aus dem schlechten Wochenende in Sao Paulo gelernt haben. Wir stehen einige Plätze weiter vorne als gedacht. Das wird nicht einfach, die Position zu halten. Aber am Start will ich mir erst einmal Räikkönen schnappen."

Nico Hülkenberg im zweiten Force India konnte nicht ganz mithalten. Dreieinhalb Zehntel fehlten auf den Teamkollegen. Das bedeutete Rang 7 für den Rheinländer. Dazwischen schoben sich noch Daniel Ricciardo im Red Bull und Williams-Pilot Valtteri Bottas. "Ich habe schon vor dem Wochenende gesagt, dass ich mit Platz 5 zufrieden wäre. Von dort kann ich ein gutes Resultat erreichen", zog Ricciardo ein positives Fazit. Auch der Australier war überrascht von der Perez-Leistung. "Auf einer Runde waren sie unglaublich schnell. Ich glaube aber, unsere Pace über die Distanz ist besser."

Die letzten Plätze in den Top Ten gingen an Felipe Massa (Williams), Daniil Kvyat (Red Bull) und Carlos Sainz (Toro Rosso). Sainz hat damit das Quali-Duell über das ganze Jahr gegen den höher eingeschätzten Teamkollegn Max Verstappen gewonnen (10:9). Verstappen startet das Rennen von Platz 11.

FahrerTeamQ1Q2Q3
1. Nico RosbergMercedes1:41,1111:40,7581.40,237
2. Lewis HamiltonMercedes1.40,9741:40,9791.40,614
3. Kimi RäikkönenFerrari1:42,5001:41,6121:41,051
4. Sergio PerezForce India1:41,9831:41,5601:41,184
5. Daniel RicciardoRed Bull1.42,2751:41,8301:41,444
6. Valtteri BottasWilliams1:42,6081:41,8681.41,656
7. Nico HülkenbergForce India1:41,9961:41,9251:41,686
8. Felipe MassaWilliams1:42,3031:42,3491:41,759
9. Daniil KvyatRed Bull1:42,5401:42,3281:41,933
10. Carlos SainzToro Rosso1:42,9111:42,4821:42,708
11. Max VerstappenToro Rosso1:42,8891:42,521-
12. Jenson ButtonMcLaren-Honda1:42,5701:42,668-
13. Pastor MaldonadoLotus1:42,9291:42,807-
14. Felipe NasrSauber1:42,8961.43,614-
15. Romain GrosjeanLotus1:42,585ohne Zeit-
16. Sebastian VettelFerrari1:42,941--
17. Fernando AlonsoMcLaren-Honda1:43,187--
18. Marcus EricssonSauber1:43,838--
19. Will Stevens*Manor F11.46,297--
20. Roberto MerhiManor F11:47,434--
* + 3 Päzte Strafe
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