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GP Abu Dhabi 2011 - Qualifikation

Vettel stellt Mansells Pole-Rekord ein

Sebastian Vettel GP Abu Dhabi 2011 Foto: dpa 69 Bilder

Sebastian Vettel hat sich in Abu Dhabi die 14. Pole Position in dieser Saison gesichert und damit den Formel 1-Rekord von Nigel Mansell egalisiert. Die beiden McLaren von Lewis Hamilton und Jenson Button sitzen dem Weltmeister am Start jedoch direkt im Nacken.

12.11.2011 Tobias Grüner

Sebastian Vettel hat es wieder einmal allen gezeigt. Nach drei McLaren-Bestzeiten in den Freien Trainings hat der Heppenheimer im Qualifying zurückgeschlagen. In einem spektakulären Krimi unter Flutlicht sicherte sich der Red Bull-Pilot in letzter Sekunde die Pole Position. Damit startet Vettel am Sonntag zum 14. Mal in diesem Jahr vom ersten Startplatz. Das schaffte in der Formel 1-Geschichte bisher nur Nigel Mansell im Jahr 1992.

"Danach hatte es gestern noch gar nicht ausgesehen", freute sich Vettel. "Wir haben einfach nicht alles aus dem Auto herausgeholt." Nach einigen Setup-Änderungen passte im Qualifying dann wie so oft alles zusammen. "Beim ersten Run war ich noch zu aggressiv. Mit meinem zweiten Versuch konnte ich dann zufriedener sein. Das war gerade so genug, um mich vor Lewis zu schieben."

Hamilton verschenkt Pole Position

Dass es am Sonntag auch mit dem dritten Abu Dhabi-Sieg in Folge klappt, ist allerdings noch längst nicht sicher. Die beiden McLaren haben sich auf den Startplätzen zwei und drei in Lauerstellung gebracht. Lewis Hamilton fehlten nur 14 Hundertstel auf den Deutschen, Jenson Button blieb 15 Hunterstel hinter der Vettel-Vorgabe. Interessante Randnotiz: Im zweiten Quali-Segment hatte Hamilton die Tagesbestzeit gesetzt, konnte das im Top Ten-Finale aber nicht mehr wiederholen.

"In den ersten beiden Runden hat es wirklich gut ausgesehen. Am Ende habe ich leider keine so tolle Runde reinbekommen", klagte Hamilton. "Sebastian hat das wie immer sehr gut hinbekommen." Button war dagegen ganz zufrieden mit sich und seinem Auto. "Ich war mit der Balance vorher nicht ganz zufrieden. Das hat sich im Qualifying zum Besseren geändert. Auch mit meiner Runde kann ich ganz gut leben."

Von Rang vier startet Mark Webber in den Grand Prix am Sonntag. Der Australier ist kein Freund der Strecke in Abu Dhabi und blieb mit vier Zehnteln deutlich hinter seinem Teamkollegen.

Ferrari, Mercedes und Force India sauber getrennt

Die dritte Startreihe leuchtet ganz in Rot. Fernando Alonso konnte Ferrari-Temkollege Felipe Massa mit sechs Zehnteln Vorsprung ungewöhnlich weit hinter sich lassen. Eine Erklärung liegt in den unterschiedlichen Frontflügeln. Nachdem das neue Teil bei Massa im Freien Training wieder unkontrolliert zu schwingen begann, ließ Ferrari wieder eine ältere Variante montieren. Alonso blieb beim Update-Flügel.

In Reihe vier stehen die beiden Silberpfeile nebeneinander. Nico Rosberg war den gesamten Samstag deutlich schneller als Teamkollege Michael Schumacher. Am Ende fuhr der Youngster einen Vorsprung von knapp einer Sekunde heraus. Ganz glücklich war er dennoch nicht: "Da war auf jeden Fall mehr drin heute, da haben wir uns richtig verpokert. Es war zu kalt im Dunkeln und deswegen ist mir die Runde auch nicht richtig gelungen. Die Reifen kamen einfach nicht auf Temperatur."

Nach Rot und Silber folgen in Reihe fünf die beiden Force India. Das gesamte Qualifying hindurch duellierten sich Adrian Sutil und Paul di Resta im Hundertstel-Bereich. Dabei hatte der Deutsche stets die Nase knapp vorne. Im letzten Quali-Segment brach der Schotte seinen letzten Versuch ab. Der Rookie startet deshalb von Rang zehn einen Platz hinter Sutil.

Williams startet aus der letzten Reihe

Für Timo Glock war wieder einmal schon im ersten Quali-Segment Schluss. Wie üblich zog er im Kampf der Hinterbänkler gegen die beiden Lotus den Kürzeren. "Mir liegt die Strecke eigentlich ganz gut, aber unserem Auto leider nicht so", klagte der Hesse später. "Die Stabilität auf der Bremse war alles andere als gut. Daher war es ziemlich schwierig, mit den vielen Stellen auf der Bremse hier, genug Vertrauen in das Auto zu bekommen. Die Quali-Runde war aber trotzdem ganz gut."

Dass Glock nicht wie gewohnt auf Rang 21 sondern von Startplatz 19 ins Rennen geht, liegt an den beiden Williams. Rubens Barrichello konnte im Qualifying wegen eines Öllecks gar keine Runde drehen. Sein Teamkollege Pastor Maldonado wird sogar noch weiter hinten starten, weil er in Abu Dhabi den neunten Cosworth-Motor einsetzen musste. Die fällige Rückversetzung um zehn Startplätze wirft den Venezolaner von 17 auf den letzten Platz.

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