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GP Abu Dhabi - Ergebnis Qualifying

Hamilton vor Vettel auf der Pole

Lewis Hamilton Foto: McLaren Mercedes 41 Bilder

Lewis Hamilton hat sich am Samstag (31.10.) die erste Pole Position in Abu Dhabi gesichert. Mit einer dominanten Vorstellung verwies der Silberpfeil-Pilot Sebastian Vettel um mehr als sechs Zehntel auf Rang zwei. Dritter wurde Vettels Red Bull-Teamkollege Mark Webber.

31.10.2009 Tobias Grüner

Lewis Hamilton ist seiner Favoritenrolle in Abu Dhabi bisher mehr als gerecht geworden. Der Brite konnte sich bei seinem letzten Rennen als amtierender Weltmeister die Pole Position sichern und Sebastian Vettel mit deutlichen sechseinhalb Zehnteln Vorsprung auf die zweitbeste Startposition verweisen. Im ersten Qualifying auf dem spektakulären Kurs in Abu Dhabi fuhr der Silberpfeil-Pilot in allen drei Quali-Segmenten die Bestzeit und drängte sich somit auch für das Rennen am Sonntag in die klare Favoritenrolle.

"Die Pole Position ist niemals leicht", antwortete der schnellste Mann auf entsprechende Vermutungen. "Unsere Vorstellung hier war die beste in der gesamten Saison. Es macht einfach Spaß. Es war eine gute Runde, die am Ende immer besser wurde. Sie hätte ruhig noch ein bisschen länger dauern können", freute sich der Champion von 2008. "Was für eine super Runde von Lewis auf dieser einmaligen Strecke!", zeigte sich auch Mercedes-Sportchef Norbert Haug begeistert. "Seine vierte Pole in den letzten sieben Rennen - toll wie sich unser Team in der zweiten Saisonhälfte gesteigert hat!"

Vettel überrascht über Rückstand

Der erste Verfolger des Silberpfeils ist Red Bull-Pilot Sebastian Vettel. Im Kampf um die Vize-Weltmeisterschaft geht der Deutsche zwei Startplätze vor seinem direkten Konkurrenten Rubens Barrichello ins Rennen, der von Position vier startet. "Wir haben heute das Maximum herausgeholt. Der Abstand nach vorne ist aber schon ne Wucht", erklärte der Deutsche  überrascht. "Uns fehlt auf der Geraden etwas der Schwung. Leider funktioniert bei uns der KERS-Knopf am Lenkrad nicht."

Als Puffer zwischen Vettel und Barrichello liegt noch Brasilien-Sieger Mark Webber, der die Zeit seines deutschen Teamkollegen um eine Zehntel verpasste. Der neue Weltmeister Jenson Button konnte sich auf Platz fünf dagegen nicht wie gewünscht in Szene setzen. Eigentlich wollte der Brite mit einem Sieg zum Saisonabschluss noch einmal ein Zeichen setzen. Aus der dritten Startreihe wird es für den Engländer schwer, noch nach ganz vorne zu kommen.

Beide BMW starten in den Punkten

Hinter Qualifying-Spezialist Jarno Trulli auf Rang sechs teilen sich die beiden BMW-Sauber-Piloten Robert Kubica und Nick Heidfeld die vierte Startreihe. Beide haben somit gute Chancen, beim Abschiedsrennen von BMW noch einmal in die Punkte zu fahren. "Ich vermute, dass ich schwerer bin als einige andere", hofft Heidfeld. "Am Schluss hätte es vielleicht noch etwas schneller sein können."

Am Sonntag müssen beide BMW-Piloten auf Williams-Mann Nico Rosberg aufpassen. Der dritte Deutsche in den Top Ten steht auf Rang neun direkt hinter den weiß-blauen Autos und ist als guter Starter bekannt. Den letzten Top Ten-Platz sicherte sich Toro Rosso-Pilot Sebastien Buemi, der an seinem 21. Geburtstag - wie schon zuletzt in Brasilien - in den letzten Qulaifying-Abschnitt vorrücken konnte.

Der Youngster verdrängte dabei sogar Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen auf Rang elf. Schlecht lief das Training auch für Räikkönens Landsmann Heikki Kovalainen. Während Teamkollege Hamilton locker auf die Pole fuhr, musste der zweite McLaren-Pilot seinen Silberpfeil schon im Q2 mit technischem Defekt abstellen.

Sutil schon früh draußen

Für Adrian Sutil kam das Aus sogar schon in der ersten Runde des Qualifyings. Von dem angepeilten Top Ten-Platz war der Force India auf dem 18. Rang weit entfernt. "Ich hatte gar kein Grip, ich weiß nicht warum", klagte der 26-Jährige. "Ich bin rumgerutscht ohne Ende, die weichen Reifen funktionierten gar nicht." Dabei verlor der Deutsche auch erstmals in dieser Saison das Trainingsduell gegen Teamkollege Tonio Liuzzi, der am Sonntag einen Platz vor dem Gräfelfinger losfährt.

Die erwartete Enttäuschung gab es auch für Renault. Zum ersten Mal in dieser Saison verpassten beide Autos den Einzug in die zweite Runde. Fernando Alonso beklagte auf Rang 16 das schwächste Quali-Ergebnis des Jahres - und das ausgerechnet bei seinem letzten Rennen für das französische Team. Neben Teamkollege Romain Grosjean (Rang 19) war der Nachmittag auch für Ferrari-Pilot Giancarlo Fisichella schnell beendet. Der Massa-Ersatz landete bei seinem letzten Einsatz für die Scuderia auf dem letzten Platz.

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