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GP Abu Dhabi 2011 - Training 1

Button fährt erste Bestzeit - Vettel Vierter

Jenson Button - GP Deutschland - Nürburgring - 22. Juli 2011 Foto: xpb 69 Bilder

Beim ersten Kräftemessen in Abu Dhabi ist McLaren-Pilot Jenson Button die schnellste Runde gefahren. Die Konkurrenz von Red Bull und Ferrari blieb allerdings nicht weit hinter dem Briten zurück.

11.11.2011 Tobias Grüner

Die Formel 1 rast wieder durch die Wüste. Mit dem ersten Freien Training am Freitag (11.11.) wurde das Grand Prix-Wochenende in Abu Dhabi eingeläutet. Die Fans bekamen von Beginn an eine gute Unterhaltung geboten. Auf der noch sehr staubigen Strecke gab es einige wilde Ausrutscher zu beobachten.

Vor allem die beiden Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa zeichneten sich durch sehenswerte Highspeed-Dreher aus. Auch Timo Glock, Pastor Maldonado und Heikki Kovalainen erhielten hohe B-Noten in der Pirouetten-Wertung. Dank der weiträumigen Auslaufzonen ging alles glimpflich ab. Nur einige Reifensätze müssen nach den Drehern aussortiert werden.

Jenson Button knapp der Schnellste

Jenson Button kam ohne große Probleme durch die erste Sitzung. In 1:40.263 Min. sicherte sich der McLaren-Pilot die erste Bestzeit des Wochenendes. Die Konkurrenz ließ den Briten allerdings nicht aus den Augen. Red Bull-Pilot Mark Webber blieb auf Rang zwei nur zwölf Hundertstel zurück. Auch Lewis Hamilton verfehlte die Vorlage seines Teamkollegen mit 14 Hundertsteln Rückstand nur knapp.

Vorjahressieger Sebastian Vettel ließ es zu Beginn etwas ruhiger angehen. Der Heppenheimer ließ sich die viertbeste Zeit notieren - eine knappe halbe Sekunde hinter Button. Auf Rang fünf und sechs brachte sich das Ferrari-Duo in Lauerstellung. Fernando Alonso lag dabei wieder einmal vor Felipe Massa. Die ersten sechs Autos lagen aber alle innerhalb von einer Sekunden, was jetzt schon ein spannendes Wochenende verspricht.

Sutil und Rosberg in den Top Ten

"Best of the Rest" war im ersten Training Adrian Sutil. Mit knapp über einer Sekunde Rückstand bewies der Deutsche wieder einmal, dass er um seinen Platz bei Force India kämpfen will. Teamkollege Paul di Resta blieb auf Rang neun bereits acht Zehntel hinter Sutil.

Zwischen die beiden Force India schob sich noch Nico Rosberg. Der 26-Jährige, der am Vortag seine Vertragsverlängerung bei Mercedes bekanntgab, lag dabei aber bereits 1,8 Sekunden hinter der Spitze. Der zweite Silberpfeil von Michael Schumacher verzichtete komplett auf schnelle Runden. Mit 3,2 Sekunden Rückstand landete der Rekordchampion nur auf Platz 15.

Erster Auftritt von Grosjean und Wickens

Im ersten Freien Training bekamen die Fans auch ein neues altes Gesicht zu sehen. Romain Grosjean, der schon 2009 einige Rennen für Renault absolviert hatte, durfte Bruno Senna für eine Sitzung vertreten. Der Franzose landete auf Rang zwölf.

Auch im hinteren Feld gab es einen neuen Fahrer. Renault World Series-Sieger Robert Wickens durfte erstmals sein Können in der Formel 1 zeigen. Der Kanadier saß für Jerome D’Ambrosio im zweiten Virgin. An die Zeit von Timo Glock kam Wickens noch nicht heran. Der Deutsche blieb auf Rang 22 eine halbe Sekunde vor dem Neuling.

Probleme bei Kobayashi, Barrichello und Petrov

Kamui Kobayashi und Rubens Barrichello gingen mit Startproblemen ins Wochenende. Beim Sauber von Kobayashi wurde lange am Getriebe geschraubt. Bei Williams sorgte ein Motorenproblem für eine vorzeitige Mittagspause von Barrichello. Am Ende der Sitzung gab es auch am Renault von Vitaly Petrov technische Probleme. Der Auspuff des schwarz-goldenen Autos sprühte wilde Funken. Qualmend wurde der Renner schließlich in die Garage geschoben.

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