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GP Abu Dhabi - Ergebnis Training 2

Zweimal McLaren an der Spitze

Heikki Kovalainen Foto: dpa 32 Bilder

Auch im zweiten Training von Abu Dhabi stand am Ende ein McLaren-Pilot ganz vorne im Klassement. Heikki Kovalainen fuhr bei wechselnden Lichtbedingungen die Bestzeit und verwies dabei seinen Teamkollegen Lewis Hamilton auf Rang zwei.

30.10.2009 Tobias Grüner

Im zweiten Training von Abu Dhabi erlebte die Formel 1 eine Premiere. Zum ersten Mal wurde eine Sitzung bei Sonnenlicht gestartet und in der Dunkelheit beendet. Die gleichen Bedingungen werden auch am Sonntag herrschen, wenn das Rennen um 17 Uhr gestartet wird. Zur Halbzeit der Sitzung verschwand die Sonne hinter dem Horizont und überließ den Flutlichtern die Arbeit.

Ob es am wechselhaften Licht lag oder eher der viele Wüstensand auf der Strecke schuld war ist nicht bekannt. Auf jeden Fall hatten die Piloten im zweiten Training mehr Probleme mit dem 4,555 Kilometer langen Kurs als erwartet. Unzählige Male standen die Autos quer oder rutschten über die Kerbs in die asphaltierten Auslaufzonen.

Kovalainen vor Teamkollege Hamilton

Am schnellsten war wie schon am Vormittag ein McLaren unterwegs. Allerdings war am Abend Heikki Kovalainen etwas schneller als sein Teamkollege Lewis Hamilton, der für die erste Bestzeit in Abu Dhabi gesorgt hatte. Am Ende landete der noch amtierende Weltmeister um zwei Zehntel geschlagen auf Rang zwei.

Allerdings lag das Zeitenniveau am Nachmittag um knapp zwei Sekunden niedriger als beim ersten Test. Mit jeder Runde wird die staubige Strecke schneller. Die Reihenfolge änderte sich allerdings nicht stark. Genau wie vier Stunden zuvor reihte sich Jenson Button hinter Hamilton ein. Sebastian Vettel ließ den beiden Weltmeistern wieder den Vortritt und platzierte sich am Ende als bester Deutscher auf Rang vier.

Motorschaden beim BMW-Abschied

Erst auf Platz fünf gab es eine Überraschung. Kamui Kobayashi, der den verletzten Timo Glock ersetzt, schob sich am Nachmittag mit nur gut drei Zehnteln Rückstand ins Rampenlicht. Auch für Nico Rosberg lief es auf Rang neun etwas besser als noch am Vormittag. Er verdrängte Kimi Räikkönen im besten Ferrari auf Platz zehn.

Eine Position dahinter verpasste Adrian Sutil knapp die Top Ten. Der Force India-Pilot fiel durch eine engagierte Fahrweise und viele Drifts auf der rutschigen Piste auf. Zwei Plätze dahinter landete mit Nick Heidfeld auch der vierte Deutsche im Mittelfeld. Für Heidfelds Teamkollegen Robert Kubica verlief der zweite Test dagegen weniger erfreulich. Nach nur 13 Runden gab der BMW-Motor seinen Geist auf - und das bei der Abschiedsvorstellung der Bayern.

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