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GP Abu Dhabi 2012 (Training 3)

McLaren-Doppelspitze, Vettel mit Problem

Motor Racing - Formula One World Championship - Abu Dhabi Grand Prix - Qualifying Day - Abu Dhabi, UAE Foto: xpb.cc 55 Bilder

Lewis Hamilton und Jenson Button zeigten der Konkurrenz am Samstagmittag in Abu Dhabi wo es langgeht. Sebastian Vettel blieb mit technischen Problemen fast das ganze Training in der Box, wurde aber noch Dritter.

03.11.2012 Bianca Leppert

McLaren und Red Bull machen die Trainingssitzungen in Abu Dhabi unter sich aus. Lewis Hamilton war wie im ersten Training Schnellster mit einer Rundenzeit von 1:42,130 Minuten. Der Brite sicherte sich die Bestzeit im ersten und dritten Sektor. Teamkollege Jenson Button war ihm mit 0,290 Sekunden Rückstand aber dicht auf den Fersen.

Vettel aus dem Nichts auf Rang drei

Dahinter klafft eine Lücke zu Sebastian Vettel. Dem Red Bull-Pilot fehlte knapp eine halbe Sekunde auf Hamilton. Allerdings war der Deutsche gehandicapt. Er musste das Geschehen die meiste Zeit aus der Box verfolgen, denn an seiner Abbey gab es offenbar ein Problem mit den Bremsen.

Nach den Installationsrunden, in denen das Problem auftrat, wuselten die Mechaniker eifrig um das Auto herum und schickten ihn erst zwei Minuten vor Schluss wieder auf die Strecke. Erst wurde versucht, die Bremsen zu entlüften. Dann mussten alle vier Bremssättel gewechselt werden, weil eine neue Spezifikation eingesetzt wurde. Mit nur zwei gezeiteten Runden arbeitete sich Vettel aber gleich auf Rang drei vor.

"Eine sensationelle Leistung der Mechaniker", lobte Red Bull-Berater Dr. Helmut Marko. "Uns fehlt nun aber leider die Zeit auf den harten Reifen. Jetzt muss Sebastian in Q1 mit den harten Reifen etwas mehr fahren. Dieses Training hat wieder gezeigt, dass es gegen Hamilton ganz eng wird."

Krise bei Ferrari

Schon am Freitag kämpfte Red Bull an Mark Webbers Auto mit Kers-Problemen. Der Australier blieb dieses Mal verschont und wurde Vierter. Nico Hülkenberg schaffte es auf den fünften Rang. Am Freitag klagte der Force India-Pilot noch über Balanceprobleme, die nun aber behoben zu sein scheinen. Romain Grosjean stellte den Lotus auf den sechsten Platz vor Pastor Maldonado im Williams.

Eine Krise scheint bei Ferrari angesagt zu sein. Platz acht und über eine Sekunde Rückstand ist sicherlich alles andere als das, was sich Fernando Alonso in der Generalprobe für das Qualifying erhofft hat. Alonso war mit dem neuen Front- und Heckflügel auf der Strecke, Felipe Massa nahm mit der alten Version Vorlieb. Es gibt jeweils nur eine Version der neuen Aero-Teile. Massa reihte sich allerdings auch nur auf Platz elf ein. Zwischen den beiden Ferrari-Piloten komplettieren Kimi Räikkönen und Paul di Resta die Top-Ten.

Sauber vor Mercedes

Dahinter nehmen die Sauber-Piloten die Mercedes-Fahrer in den Schwitzkasten. Sergio Perez landete auf dem zwölften Rang vor Nico Rosberg und Michael Schumacher. Kamui Kobayashi war mit dem Setup seines Autos glücklicher, aber konnte sich nicht merklich um Positionen verbessern. Timo Glock wurde 20. vor seinem Teamkollegen Charles Pic und Caterham-Pilot Vitaly Petrov.

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