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GP Australien 2010 - Ergebnis Qualifying

Vettel wieder auf Pole - Schumi Siebter

F1 Grand Prix of Australia - Practice Foto: Ryan Pierse 35 Bilder

Sebastian Vettel hat sich am Samstag (27.3.) in Melbourne seine zweite Pole Position der Saison gesichert. Der Red Bull-Pilot verwies Teamkollege Mark Webber auf Rang zwei. Das Mercedes Duo Nico Rosberg und Michael Schumacher landete auf den Plätzen sechs und sieben.

27.03.2010

Red Bull dominierte das Zeittraining in Australien: Sebastian Vettel holte sich mit einem neuen Rundenrekord den besten Startplatz für den Australien GP. Mit einer Rundenzeit von 1.23,919 Minuten unterbot Vettel den alten Rundenrekord von Michael Schumacher aus dem Jahr 2004.

Vettels australischer Teamkollege Mark Webber komplettiert die erste Startreihe und war nur eine Zehntelsekunde langsamer als Vettel. Das Red Bull-Duo war dabei in der gesamten Session das schnellste Team: Webber hatte das erste Quali-Segment für sich entschieden, Vettel war im zweiten Qualifying Schnellster.

Vettel nimmt Revanche an Webber

"Das ist ein tolles Ergebnis für das Team und eine Art Revanche mich: Letztes Jahr hat Mark die Pole Position in Deutschland geholt. Jetzt starte ich bei seinem Heimrennen von der Pole", freute sich Vettel anschließend. "In meiner schnellen Runde hat es fast überall perfekt gepasst. Nur in einer Kurve hätte ich das Auto beinahe verloren. Aber zum Glück hat es am Ende gereicht." Im Hinblick auf das Rennen warnt Vettel vor allem vor dem turbulenten Start: "Hier passiert eigentlich immer was in Melbourne. Da ist es gut, wenn man auf der Pole und damit auf der sauberen Seite steht."

Hinter den Roten Bullen qualifizierte sich Ferrari-Pilot Fernando Alonso auf Platz drei. McLaren-Pilot Jenson Button kam auf Rang vier vor Felipe Massa (Ferrari). Nico Rosberg (Mercedes GP) konnte seinen Teamkollegen Michael Schumacher erneut bezwingen: Rosberg startet von Platz 6, Schumacher von Platz 7. Die Zeitdifferenz betrug allerdings nur eine halbe Zehntelsekunde.

"Obwohl es zuvor im Freien Training noch etwas besser lief, muss man nicht enttäuscht sein", kommentierte Schumacher sein Qualifying-Resultat. "Es ist etwas schade, vom Verkehr her war es nicht optimal. In der letzten Session hätte ich sicher noch etwas mehr rausholen können." Den Abstand zu Teamkollege Rosberg will Schumi nicht überbewerten. "Wir reden hier von einem halben Zehntel. Aber ich wäre natürlich lieber auf der anderen Seite."

Barrichello, Kubica und Sutil in den Top Ten

Die Überraschung im zweiten Quali-Segment: Williams-Pilot Rubens Barrichello schaffte den Einzug in die Runde der letzten Zehn und sicherte sich letztlich den starken achten Startplatz. Auch Renault-Pilot Robert Kubica und Force India-Pilot Adrian Sutil schafften den Einzug ins finale Qualifying, wo sie die Ränge 9 und 10 belegten.

Zum ersten Mal in der Formel 1-Saison 2010 schied somit ein Pilot aus den großen vier Top-Teams im Zeittraining vorzeitig aus: McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton verpasste mit Platz elf den finalen Quali-Shootout. "Das kann passieren. Da war ich einfach zur falschen Zeit auf der Strecke. Ich habe leider keine Temperatur in den Reifen bekommen", erklärte der Weltmeister von 2008.

Hülkenberg verpasst den Sprung ins Top-Ten-Qualifying

Im zweiten Abschnitt des Zeittrainings von Melbourne schied Williams-Pilot Nico Hülkenberg aus. Ihm fehlten über sechs Zehntelsekunden zum Einzug in die Top Ten. Noch schlimmer: Die Vorgabe seines brasilianischen Teamkollegen Rubens Barrichello verfehlte er deutlich. "Er hat vor allem den Erfahrungsvorteil. Es war turbulent heute mit viel Verkehr. Aber vielleicht ist er auch einfach die bessere Runde gefahren", suchte Hülkenberg anschließend nach Gründen. Mit den erhofften ersten WM-Punkten wird es wohl auch im zweiten Rennen nichts. "Das wird sehr schwer. Mal schauen, was das Wetter macht."
 
Virgin-Pilot Timo Glock kam wie erwartet nicht über den ersten Qualifikationsabschnitt hinaus. Mit einer Rundenzeit von 1.29.592 Minuten fehlten dem Lindenfelser 3,5 Sekunden auf den rettenden 17. Platz. Immerhin war Glock um knapp sechs Zehntelsekunden schneller als sein brasilianischer Teamkollege Lucas di Grassi. "Mit den Problemen am Wochenende bin ich wenigstens froh, dass wir das Qualifying ohne Defekt durchgestanden haben", erklärte Timo Glock anschließend.

Glock will Getriebe wechseln

Das Duell der Kellerkinder im ersten Segment entschieden übrigens die Lotus-Piloten Jarno Trulli und Heikki Kovalainen für sich, dahinter folgten Virgin Racing und das HRT F1-Team von Bruno Senna und Karun Chandhok. "Es war schon vorher klar, dass wir Lotus nicht schlagen können", sagte Virgin-Pilot Glock etwas resignierend. "Wir konnten ja im Freien Training nie mit wenig Gewicht testen. Außerdem musste ich immer mit 25 Kilo Sprit durch die Gegend fahren, weil wir mit nur 15 Kilo im Tank Probleme mit der Spritversorgung bekommen. Das kostet alleine sieben Zehntel." Ob er am Sonntag ins Ziel kommt, wusste Glock nicht: "Es wird schwierig. Wir wechseln jetzt erstmal das Getriebe, was mich noch zehn weitere Startplätze kostet. Aber das ist auch egal."

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