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GP Australien 2011 - Training 1

Webber setzt erste Duftmarke

Mark Webber Foto: xpb 73 Bilder

Mark Webber hat in Australien die erste Bestzeit gesetzt. Der Lokalmatador blieb im Training drei Zehntel vor Red Bull-Teamkollege Sebastian Vettel. Der Rest der Formel 1-Welt war fast eine Sekunde von den Bullen entfernt.

25.03.2011 Tobias Grüner

Die Formel 1-Saison 2011 hat begonnen. Mit dem ersten Freien Training zum GP Australien fiel in Melbourne der Startschuss zum neuen F1-Jahr. Und schon nach knapp einer Minute wurden die Fans auf den Tribünen des Albert Park Circuit Zeuge des ersten Crashs der Saison.

Lotus-Testfahrer Karun Chandhok setzte sein Auto nach nicht einmal einer halben Runde in die Mauer. In Kurve vier war das Training für den Inder bereits vorbei. Beim Beschleunigen verlor der ehemalige HRT-Pilot das Heck seines grünen Boliden und pfeilte vorwärts in die Bande. Im Fahrerlager konnten sich viele ein Grinsen nicht verkneifen. Chandhok, der erst vor wenigen Tagen als Testfahrer verpflichtet wurde, fand das Missgeschick weniger lustig.

Red Bull eine knappe Sekunde vor dem Rest

Die schnellste Zeit des ersten Trainings setzte Mark Webber. Zur Freude seiner Fans konnte der Lokalmatador seinen Red Bull-Teamkollegen Sebastian Vettel gut drei Zehntel hinter sich lassen. Der Abstand zum ersten Nicht-Red Bull ist bereits beachtlich. Fernando Alonso blieb im Ferrari neun Zehntel hinter der Spitze. Nico Rosberg fehlten auf Rang vier schon 1,3 Sekunden.

In etwas verbesserter Form präsentierte sich McLaren im ersten Training. Jenson Button und Lewis Hamilton kamen hinter dem Williams von Rubens Barrichello auf die Plätze sechs und sieben. Allerdings betrug der Rückstand der beiden Engländer dabei schon mehr als anderthalb Sekunden. Mit 29 bzw. 26 Runden war das McLaren-Duo immerhin am fleißigsten unterwegs.

Deutsche Piloten noch nicht in Schwung

Mit wenig Grip auf der Strecke und begrenzten Kilometern war die Aussagekraft der Rundenzeiten im ersten Training allerdings noch sehr begrenzt. Deshalb sollten auch die Fans von Michael Schumacher noch keine großen Sorgenfalten bekommen. Der Rekordchampion blieb 1,8 Sekunden hinter der Spitze auf Rang acht.

Der Rest der deutschen Piloten verpasste den Sprung unter die Top Ten. Nick Heidfeld landete bei seinem ersten Australien-Auftritt für Renault auf Rang zwölf, Adrian Sutil kam im Force India knapp dahinter auf Platz 13. Ebenfalls im Force India war Freitagstester Nico Hülkenberg unterwegs. Der Youngster landete nach einem frühen Bremsplatten nur auf 18. Timo Glocks Name tauchte wie erwartet weit hinten auf. Nur Platz 21 für den Virgin-Piloten.

Pirelli-Reifen machen Probleme

Schon im ersten Training kristallisierte sich heraus, dass die Reifen an diesem Wochenende ein großes Thema werden. Viele Verbremser und Ausrutscher zeugten von extremen Gripproblemen auf der Strecke. Bei nur 16°C Außentemperatur lagen die neuen Pirelli-Gummis nicht im idealen Arbeitsbereich.

Grund zur Beunruhigung gab auch ein Bild aus der Red Bull-Box. Am linken Vorderreifen von Sebastian Vettel wurde ein ca. drei Zentimeter breites Stück Gummi aus der Lauffläche gerissen und gab den Blick auf die Karkasse frei. Auch bei Felipe Massa konnte man nach einem heftigen Verbremser beobachten, dass sich der Reifen schnell in seine Bestandteile auflöst.

Hispania schwänzt erstes Training

Von Hispania gab es ebenfalls keine gute Nachrichten. Die beiden Autos konnten ihre Garage im ersten Training noch nicht verlassen. Wie ein Blick in die HRT-Box verriet, war der F111 noch längst nicht fertig. Vor allem im Heckbereich und am Unterboden muss noch gearbeitet werden. Narain Karthikeyan und Tonio Liuzzi mussten damit auf die Premiere mit dem Auto verzichten.

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