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GP Australien Training 3

Red Bull eine Sekunde vor dem Rest

Sebastian Vettel Foto: xpb 72 Bilder

Im dritten Training von Melbourne hat Red Bull eindrucksvoll seine Stärke demonstriert. Sebastian Vettel blieb bei seiner Bestzeit eine Sekunde vor dem Rest der Formel 1-Welt. Nur Teamkollege Mark Webber konnte einigermaßen mithalten.

26.03.2011 Tobias Grüner

Der Weltmeister steht schon wieder an der Spitze. Im dritten Freien Training zum Grand Prix von Australien fuhr Sebastian Vettel eine überlegene Bestzeit. Das letzte Kräftemessen vor dem Qualifying nutzte Red Bull noch einmal zur Demonstration seiner Stärke.

Nur Mark Webber konnte mit seinem Teamkollegen mithalten. In seiner schnellsten Runde wurde er zwar von Nick Heidfeld behindert, mit acht Zehnteln Rückstand kam der australische Lokalmatador aber immer noch auf Rang zwei. Die restliche Konkurrenz wurde um mehr als eine Sekunde deklassiert.

Den besten Eindruck hinterließ dabei erneut McLaren. Mit dem runderneuerten Auto landeten Lewis Hamilton und Jenson Button auf den Plätzen drei und vier. Im spannenden Kampf um die zweitstärkste Kraft im Feld scheint auch Renault ein Wörtchen mitreden zu können. Vitaly Petrov landete auf Rang fünf.

Alonso gut, Massa schwach

Fernando Alonso wurde im besten Ferrari mit 1,6 Sekunden Rückstand auf Platz sechs gewertet. Teamkollege Felipe Massa hatte wie schon am Vortag Probleme mit seinem roten Auto. Er verpasste die Vettel-Zeit um mehr als zweieinhalb Sekunden und landete nur auf Rang zwölf.

Bei Sauber konnte ebenfalls nur ein Auto überzeugen. Kamui Kobayashi gab mit Rang sieben eine sehr gute Figur ab. Am Vortag hatte der Japaner noch größere Probleme, seine Reifen auf Temperatur zu bringen. Bei Teamkollege Sergio Perez lief es nicht so gut. Am Auto des Mexiko-Rookies streikte die Hydraulik. Bis zum Qualifying soll das Problem aber gefixt sein.

Mercedes mit zwei Sekunden Rückstand

Die Leistung von Mercedes war ebenfalls nicht Fisch und nicht Fleisch. Mit Platz acht bzw. zehn für Nico Rosberg und Michael Schumacher landeten beide Silberpfeile immerhin in den Top Ten. Der Rückstand von mehr als zwei Sekunden auf die Spitze sollte die Fans aber etwas beunruhigen.

Mitten im Mercedes-Sandwich landete der zweite Renault von Nick Heidfeld auf Rang neun. Die anderen beiden deutschen Piloten fanden sich erst in der zweiten Hälfte des Klassements wieder. Adrian Sutil zog erneut knapp den Kürzeren gegen Force India-Teamkollege Paul di Resta und landete auf Rang 15.

Virgin kämpft am Rande der 107-Prozent-Marke

Timo Glock blieb hinter den beiden Lotus auf Platz 20. Mit 5,7 Sekunden Rückstand hätte der Virgin-Pilot immerhin knapp die 107 Prozent-Grenze unterschritten. Teamkollege Jerome D'Ambrosio war vier Zehntel langsamer und müsste damit im Rennen zuschauen.

Auch von Hispania gab es Neuigkeiten. Am Samstag waren endlich beide Autos auf der Strecke zu sehen. Für Tonio Liuzzi war es allerdings ein kurzer Einsatz. Schon nach vier Kurven rollte der Italiener aus. Teamkollege Narain Karthikeyan absolvierte immerhin fünf Runden, blieb aber mit 17 Sekunden unter ferner Liefen.

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