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GP Australien 2012 (Training 3)

Schumi und Vettel stranden im Kiesbett

Lewis Hamilton GP Australien 2012 Foto: McLaren 100 Bilder

Lewis Hamilton hat sich am Samstag (17.3.) die Bestzeit im dritten Training gesichert. Für Michael Schumacher und Sebastian Vettel endete die Generalprobe für das Qualifying im Kiesbett.

16.03.2012 Tobias Grüner

Am Samstag haben sich die Wolken über dem Albert Park endlich verzogen. Im dritten Training konnten die Teams erstmals dauerhaft auf trockener Strecke üben. Nach den beiden verregneten ersten Sitzungen hatten die Piloten einiges aufzuholen. Vor allem über die Haltbarkeit der neuen Pirelli-Slicks gab es noch viel zu lernen.

Für Sebastian Vettel war die Übungseinheit allerdings schon eine Viertelstunde vor der karierten Flagge beendet. Der Weltmeister nahm Kurve sechs etwas zu optimistisch und drehte sich ins Kies. Damit war der Heppenheimer aber nicht alleine. Nur zehn Minuten später passierte Michael Schumacher das gleiche Missgeschick in Kurve neun. Die Autos der beiden deutschen Champions mussten per Bagger aus ihrer misslichen Lage befreit werden.

Hamilton geht als Favorit ins Qualifying

Auf der noch sehr rutschigen Strecke gab es am Samstag einige Dreher zu sehen. Auch die beiden Brasilianer Bruno Senna (Williams) und Felipe Massa (Ferrari) legten Pirouetten auf den Asphalt. Lewis Hamilton blieb von derartigen Einlagen verschont. In 1:25.681 Min. setzte der McLaren-Pilot die schnellste Runde des Wochenendes und brachte sich damit in die Favoritenrolle für das Qualifying.

Auf Rang zwei tauchte überraschend der Name von Romain Grosjean auf. Der Lotus-Pilot hatte nur 77 Tausendstel Rückstand auf die Bestzeit. Mark Webber (Red Bull) und Jenson Button (McLaren) landeten mit gut zwei Zehntel Rückstand ebenfalls nur knapp hinter der Hamilton-Zeit auf den Plätzen drei und vier.

Mercedes weiter gut in Form

Bis auf den Ausrutscher von Schumi feierte auch Mercedes eine gelungene Generalprobe für das Qualifying. Nico Rosberg landete auf Rang fünf, für Schumacher kam immerhin noch Platz sechs heraus. Direkt dahinter reihte sich mit Vettel auch der zweite Crashpilot ein.

Insgesamt lag das Feld sehr eng zusammen. Von Hamilton bis Kamui Kobayashi auf Rang 13 trennte die Piloten nur gut eine Sekunde. Das verspricht viel Spannung für den Kampf um die besten Startplätze.

Ferrari droht Debakel

Nico Hülkenberg scheint noch nicht die richtige Abstimmung gefunden zu haben. Mit Platz 14 wäre der Rheinländer sicher nicht zufrieden. Rang 17 für Teamkollege Paul di Resta zeigt, dass bei Force India noch Luft nach oben ist. Das gleiche gilt auch für Ferrari. Die Plätze 16 und 18 für Fernando Alonso und Felipe Massa lassen Schlimmes befürchten.

Für Timo Glock sieht es dagegen gut aus. Der Hesse landete wieder mal auf seinem Stammplatz 21, konnte die wichtige 107 Prozent-Marke aber im Freien Training um acht Zehntel unterbieten. Den beiden Hispania-Autos am Ende des Klassements gelang dieses Kunststück nicht. Sie müssen im Qualifying um die Rennteilnahme zittern.

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