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GP Australien 2013

Die Stimmen zum Saisonauftakt

Gruppenfoto GP Australien 2012 Foto: xpb 45 Bilder

Die Formel 1-Piloten freuen sich bereits auf den Saisonauftakt in Melbourne. Wie das Kräfteverhältnis genau aussehen wird, kann aber niemand sagen. Wir haben die Stimmen der Fahrer zum ersten Rennen des Jahres gesammelt.

11.03.2013 Tobias Grüner

Nico Rosberg (Mercedes):

"Melbourne ist ein großartiger Ort, um in die neue Formel 1-Saison zu starten. Ich mag die Stadt sehr und die australischen Fans an der Strecke sind immer fantastisch und unterstützen uns sehr. Beim ersten Grand Prix finden alle Teams heraus, wo sie wirklich stehen. Erst dort können wir wirklich beurteilen, wie gut wir im Vergleich zur Konkurrenz aussehen. Die Zeiten bei den Wintertestfahrten sind diesbezüglich nicht komplett aussagekräftig."

"Derzeit ist es in Melbourne sehr heiß, was eine große Herausforderung für uns bedeuten dürfte, da wir keine Erfahrung mit dem F1 W04 bei solchen Bedingungen haben. Das größte Thema wird für alle der Reifenabbau sein. Darauf müssen wir sorgfältig achten und gut mit den Reifen umgehen. Ich freue mich sehr auf das kommende Wochenende und den Start in die neue Saison."

Lewis Hamilton (Mercedes):

"Der Saisonstart ist für mich gleichbedeutend mit dem Beginn meines neuen Abenteuers mit Mercedes. Ich kann es kaum erwarten, nach Melbourne zu kommen, auf die Strecke hinauszufahren und herauszufinden, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Der Große Preis von Australien ist stets ein spannendes Rennen: die Teams wissen noch nicht, wie das Kräfteverhältnis aussieht, die Fans sind fantastisch und angesichts der neuerlichen, großen Veränderungen an den Reifen steht noch nicht fest, was im Rennen passieren wird."

"Ich liebe die Strecke - einen Straßenkurs mit einer sehr welligen Oberfläche, der den Fahrern alles abverlangt. Aufgrund dieser Charakteristik fahren wir mit so viel Abtrieb wie möglich. Unser Auto war während der Wintertestfahrten gut und zuverlässig. Wir gehen also positiv gestimmt in das Rennwochenende, wissen jedoch auch, dass mit Blick auf die Performance alle im Freien Training am Freitag wieder bei Null beginnen. Auf geht's nach Down Under - das Rennen kann kommen, dann werden wir sehen, wie es für uns läuft."

Nico Hülkenberg (Sauber):

"Endlich rückt der Saisonstart näher. Ich freue mich sehr auf dieses Rennen. Der Große Preis von Australien ist eines meiner Lieblingsrennen, und Melbourne bietet immer eine sehr besondere Atmosphäre, ich kann es kaum erwarten. Ausserdem mag ich den Straßenkurs. Wir fahren um einen See in einem Park, und während der Fahrerparade ist man besonders nah an den Fans dran."

"Die Strecke an sich ist für die Fahrer sehr herausfordernd. Es gibt viele Unebenheiten und man muss wissen, damit umzugehen. Der letzte Test in Barcelona hat gezeigt, dass wir ziemlich gut vorbereitet sind, allerdings haben wir noch einiges zu tun und können uns in einzelnen Bereichen noch verbessern. Aber ich bin zuversichtlich, dass die Basis gut ist. Ich freue mich sehr, gegen meine Fahrerkollegen anzutreten, um mir ein klares Bild über die Leistung des gesamten Feldes verschaffen zu können."

Esteban Gutiérrez (Sauber):

"Nach Abschluss der Testfahrten bin ich sehr dankbar für die Arbeit, die das gesamte Team geleistet hat. Ich bin mir sicher, dass mein erstes Rennen in der Formel 1 in Melbourne etwas ganz Besonderes sein wird. Obwohl ich die Strecke nicht kenne, bin ich zuversichtlich, dass ich sie während der freien Trainings problemlos lernen werde."

"Der nächste Schritt in meiner Karriere ist es, in der Formel 1 wettbewerbsfähig zu sein. Um das zu erreichen, werde ich mich darauf konzentrieren, ganz natürlich und so wie immer zu sein. Ich denke, dass ich für den Anfang dieser Saison ein gutes Fundament habe, gleichzeitig möchte ich mich in vielen Bereichen noch verbessern. Mein Ziel ist es, das gesamte Potenzial des Autos zu nutzen und regelmäßig Punkte zu sammeln."

Jenson Button (McLaren):

"Ich kann kaum glauben, dass es schon wieder losgeht. Es kam mir höchstens wie eine Woche vor, dass ich in Sao Paulo auf dem Podium stand. Das fühlt sich unglaublich an. Ich hatte einen fantastischen Winter. Ich habe nie mit dem Training aufgehört und fühle mich unglaublich fit und fokussiert."

"Eine der faszinierenden Seiten der Formel 1 ist, dass es jeden Winter wieder bei Null losgeht. Ich kenne da alle Seiten: Man kann furchtbare Testfahrten haben und dann plötzlich beim ersten Rennen konkurrenzfähig sein. Man kann aber auch bei den Tests beeindrucken und dann in Melbourne im Niemandsland fahren."

"Dieses Jahr weiß wohl niemand, wie das Kräfteverhältnis aussieht. Der Winter ist extrem schwer zu lesen. Ich habe einige tolle Erinnerungen an Melbourne. Ich habe hier drei Mal gewonnen und ich liebe diesen Ort einfach. Es gibt keinen besseren Platz eine Saison zu starten, die mit Sicherheit hart umkämpft sein wird."

Sergio Perez (McLaren):

"Ich hatte in diesem Winter unglaublich viel zu tun. Der Wechsel zu McLaren war ein großer Schritt in meiner Karriere. Ich habe aber sofort mitbekommen, warum dieses Team konstant um Siege kämpft: So eine Leidenschaft, eine Motivation und einen Sinn für die Details habe ich vorher noch nie gesehen. Ich musste natürlich erst einmal das Auto und die Systeme kennenlernen. Ich musste mich an die neuen Namen und die vielen Leute gewöhnen, mit denen ich zusammenarbeite. Aber es hat immer Spaß gemacht.

Bei den Testfahrten ist auch so schon immer jede Menge los. In nur 12 Tagen alle Probleme auszumerzen ist nicht einfach. Ich denke aber, dass wir drei produktive Wochen hatten und wir werden weiter jede Möglichkeit nutzen, dass Auto in Melbourne zu verbessern. Ich habe im Winter nie härter gearbeitet. Ich habe alles Mögliche dafür getan, mich auf die Saison vorzubereiten.

Kimi Räikkönen (Lotus):

"Wir hatten einige Probleme bei den letzten Tests, aber immerhin haben wir noch einige Runden geschafft. Natürlich will man immer mehr, aber das lässt sich jetzt nicht mehr ändern. Ich mache mir über die Zuverlässigkeit keine großen Sorgen. Das größet Problem der Testfahrten, das uns immer wieder aufgehalten hat, wurde gelöst. Das neue Auto ist eine gute Basis. Hoffentlich sind wir schnell genug. Letztes Jahr hatten wir nicht genug Speed für den WM-Titel. Ich hoffe, wir starten in Australien besser als im vergangenen Jahr. Im Albert Park benötigt man eine gute Traktion. In diesem Punkt scheint der neue E21 besser zu sein als sein Vorgänger. Außerdem lenkt das Auto gutmütig in die Kurven und ist stabil auf der Bremse. Das sollte ebenfall helfen."

Romain Grosjean (Lotus):

"Wir haben mit dem neuen Auto auf jeden Fall einen Schritt nach vorne gemacht. Wie groß der war, werden wir wohl erst im Qualifying von Melbourne sehen. Ich habe nun deutlich mehr Erfahrung als zum gleichen Zeitpunkt vor zwölf Monaten. Alles was ich gelernt habe, versuche ich nun in gute Ergebnisse umzumünzen. Ich hatte letztes Jahr einige Höhe- und Tiefpunkte. Ich hoffe nun, dass ich etwas mehr Konstanz zeigen kann."

Pastor Maldonado (Williams):

"Wir haben über den Winter hart am Auto gearbeitet und glauben nach den Tests in Barcelona, dass noch viel Potenzial drinsteckt. Ich habe seit Anfang 2012 mit den Ingenieuren an allen Entwicklungsfronten gearbeitet. Natürlich weiß man nie genau, wo die anderen stehen der Erfahrungswert der Testfahrten ist begrenzt, aber wir erwarten, dass wir noch konkurrenzfähiger sind als im Vorjahr. Straßenkurse machen mir immer Spaß, deshalb freue ich mich auf Australien.

Valtteri Bottas (Williams):

"Der FW35 fühlt sich im Vergleich zum Vorgänger wirklich wie ein komplett neues Auto an. Es verhält sich auf der Strecke ganz anders. Ich bin beeindruckt, welche Fortschritte wir machen konnten. Ich habe mich im Winter intensiv darauf vorbereitet, ein ganzes Rennen zu fahren, was ich in der Formel 1 ja noch nicht gemacht habe. Ich habe schon immer hart an meiner Fitness gearbeitet und konnte in den letzten Jahren schon viele Kilometer im F1-Auto abspulen. Ich fühle mich also bestens vorbereitet. Der erste Grand Prix meiner Karriere ist ein riesen Ding für mich. Ich kann es kaum erwarten, dass die Lichter der Startampel in Melbourne endlich ausgehen."

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