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GP Australien 2013 (Quali Teil 2)

Vettel verbläst die Konkurrenz

GP Australien Quali Top 3 2013 Foto: xpb 56 Bilder

Sebastian Vettel beginnt die neue Saison standesgemäß mit einer Pole Position. Im zweiten Teil des Qualifyings zum GP Australien packte der Weltmeister wie befürchtet den Hammer aus. Teamkollege Mark Webber konnte mit vier Zehnteln Rückstand noch am besten mithalten.

17.03.2013 Tobias Grüner

Wer gehofft hatte, dass sich die Formel 1 über den Winter zusammengeschoben hat, der sah sich im Qualifying von Australien getäuscht. Mit einer dominanten Vorstellung sicherten sich die Red Bull-Piloten gleich beide Plätze in der ersten Startreihe. Sebastian Vettel geht zum 37. Mal in seiner Karriere von der Pole Position ins Rennen.
 
Nachdem am Vortag wegen Regens nur ein Abschnitt des Zeittrainings gefahren werden konnte, mussten die Piloten auch im Q2 wieder die Intermediates aufziehen. Erst im Q3 war die Strecke endlich soweit abgetrocknet, dass die Slicks ausgepackt werden konnten.

Vettel hat Konkurrenz im Griff

Bei schwierigen Bedingungen ließ Vettel der Konkurrenz keine Chance. Mit vier Zehnteln Vorsprung schlug er Teamkollege Mark Webber. "Das war wirklich nicht einfach heute. Die Strecke sah trocken aus, war aber noch sehr rutschig. Als wir auf Slicks gewechselt haben, gab es kein Zurück mehr. Die Balance hat aber gepasst und ich bin ganz zufrieden mit meiner Runde", freute sich Vettel anschließend.
 
Mercedes-Neuzugang Lewis Hamilton sicherte sich mit sechseinhalb Zehnteln Rückstand den Titel "Best of the rest". "Die Jungs da vorne sind wirklich verdammt schnell. Aber Platz drei ist super für uns, wenn man bedenkt, wo das Team letztes Jahr stand. Das ist eine gute Basis, auf der wir aufbauen können."
 
Im ersten Trainingsduell schlug der Brite seinen neuen Silberpfeil-Teamkollegen Nico Rosberg um gut vier Zehntel. Der Deutsche kam nach guten Leistungen auf feuchter Piste mit den Slicks nur auf Rang sechs. "Es ist am Ende trocken geworden, da hat es nicht ganz gereicht. Es war schwierig mit den Slicks, weil es immer noch ein paar nasse Stellen gab. Aber ich hoffe, dass es von Platz sechs im Rennen noch etwas nach vorne geht."

Massa schlägt Alonso knapp

Im Sandwich der beiden Mercedes starten die Ferrari auf den Rängen vier und fünf. Zur Überraschung vieler startet Felipe Massa vor der nominellen Nummer 1 im Team Fernando Alonso. Drei Tausendstel trennten die beiden roten Autos am Ende. Startreihe vier teilen sich die beiden Lotus. Kimi Räikkönen steht auf der Sieben direkt vor Teamkollege Romain Grosjean.
 
Die letzten beiden Plätze in den Top Ten gingen an Jenson Button im McLaren und Paul di Resta im Force India. Nico Hülkenberg und Adrian Sutil verpassten dagegen ganz knapp den Einzug in das Top Ten-Finale. Beide wurden in den letzten Sekunden des Q2 noch aus den ersten Zehn verdrängt. Auf den Plätzen elf und zwölf teilen sich die beiden Deutschen die sechste Startreihe.
 
Hülkenberg hofft, dass er im Rennen noch in die Punkte fahren kann: "Es war etwas schwierig, gleich am Morgen mit dem Q2 einzusteigen. Die Runde war recht ordentlich nur in der letzten Kurve hatte ich etwas blockierende Reifen. Vielleicht hätten wir noch einmal neue Intermediate-Reifen raufziehen sollen, aber Platz elf ist keine schlechte Ausgangsposition."

Hülk und Sutil mit Reifen-Vorteil

Die Chancen auf ein gutes Ergebnis für Hülkenberg und Sutil sind nicht schlecht. Direkt hinter den ersten Zehn dürfen die beiden als erste Piloten die Reifen für den Start des Rennens frei wählen. Während vorne alle auf den angefahrenen Supersofts vom Qualifying starten müssen, könnten beide theoretisch auf neuen Medium-Reifen starten, die deutlich länger halten sollten.
 
Bei den kühlen Temperaturen erwarten die Experten, dass die Supersofts nicht besonders lange durchhalten. Es besteht die große Gefahr von Graining. Wenn die Führenden wirklich schon ab Runde fünf zum ersten Boxenstopp abbiegen müssen, könnten Hülkenberg oder Sutil vielleicht sogar Führungsrunden sammeln. Es wird auf jeden Fall ein spannendes Rennen. Start ist um 7.00 Uhr deutscher Zeit.

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