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GP Australien 2015 (Qualifying)

Hamilton souverän auf Pole Position

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Australien - 13. März 2015 Foto: xpb 75 Bilder

Lewis Hamilton hat sich die erste Pole Position der Saison gesichert. Der Weltmeister teilt sich die erste Startreihe beim GP Australien wie erwartet mit Teamkollege Nico Rosberg. Felipe Massa ist der erste Verfolger der Silberpfeile. Sebastian Vettel landete in seinem ersten Ferrari-Qualifying auf Rang 4.

14.03.2015 Tobias Grüner

Lewis Hamilton macht dort weiter, wo er vor der Winterpause aufgehört hat. Der Champion sorgte im Qualifying von Melbourne für klare Verhältnisse. Im entscheidenden letzten Run auf weichen Reifen war der Brite 6 Zehntel schneller als Teamkollege Nico Rosberg. Der Deutsche hatte seinen ersten Versuch im Q3 nach einem Fahrfehler abbrechen müssen und konnte im zweiten Anlauf nicht volles Risiko gehen. Doch Hamilton schien an diesem Tag nur schwer zu schlagen.

"Das war ein toller Start in das Wochenende. Wir haben eine gute Balance im Auto gefunden. Das Team hat gut gearbeitet. Es hat richtig Spaß gemacht", strahlte Hamilton anschließend. "Ich weiß aber, dass es morgen nicht einfach wird. Nico hat im Winter viel Zeit im Simulator mit Rennsimulationen verbracht und ganz akribisch gearbeitet."

Rosberg gratulierte seinem Teamkollegen fair zur ersten Pole Position des Jahres: "Lewis war heute wirklich in beeindruckender Form. Ich habe es einfach nicht zusammenbekommen. Ich muss mit Platz 2 leben. Aber für das Rennen habe ich noch alle Chancen. Es ist alles möglich. Das Team hat uns ein tolles Auto gegeben."

Mercedes und Hamilton in eigener Liga

Niki Lauda jubelte: "Ich habe zu Chefdesigner Aldo Costa gesagt: "Mit diesem Auto habt ihr sogar noch einen besseren Job als letztes Jahr gemacht." Der erste Nicht-Mercedes war satte 1,4 Sekunden entfernt von der Pole Position. Als "direkten Verfolger" kann man Felipe Massa im Williams somit nur bedingt titulieren. Der Abstand war sogar noch größer, als die Experten befürchtet hatten. "Er ist noch größer als im Vorjahr. Sie fahren in einer anderen Liga", stellte Massa ernüchtert fest.

Immerhin scheint sich ein spannender Kampf um die Positionen hinter den Silberpfeilen zu entwickeln. Sebastian Vettel fehlten in seinem ersten Qualifying im Ferrari nur 4 Hundertstel auf die Zeit von Massa. Der Brasilianer erwartet einen harten Kampf im Rennen: "Die Unterschiede in den Zeiten mit den Ferraris waren sehr klein. Zum Glück habe ich am Ende noch eine gute Runde zusammenbekommen. Das war nicht einfach. Der Wind hat sehr wechselhaft geweht. Das wird morgen ein enger Fight mit den Ferrari."

Vettel peilt Melbourne-Podium an

Auch Vettel erwartet ein Duell mit Williams um Rang 3: "Wir können einigermaßen zufrieden sein. Der Abstand nach vorne ist aber ziemlich groß. Wie erwartet geht es mit Williams sehr eng zu. Platz 3 war heute möglich. Leider hat es nicht ganz geklappt. Ich hoffe, dass wir das morgen umdrehen können."

Mit Kimi Räikkönen direkt hinter Vettel hat Massa am Start gleich 2 rote Autos im Nacken. Der Iceman musste sich dem Heppenheimer mit 4 Hundertsteln Rückstand knapp geschlagen geben. Auch in der dritten Startreihe stehen ein Ferrari und ein Williams. Räikkönen geht neben seinem finnischen Landsmann Valtteri Bottas ins Rennen, der im entscheidenden Versuch über Bremsprobleme klagte.

Daniel Ricciardo betrieb nach seinen Technikproblemen in den Freien Trainings Schadensbegrenzung. Mehr als Rang 7 war für den Lokalmatadoren im Red Bull aber nicht drin. "Damit müssen wir zufrieden sein. Besser sind wir einfach nicht." Der Australier teilt sich Startreihe 4 mit Toro Rosso-Rookie Carlos Sainz. Der Spanier konnte in seinem ersten F1-Qualifying das Teamduell gegen den hochgehandelten Max Verstappen deutlich gewinnen. Das holländische "Wunderkind" landete nur auf Rang 12.

Sauber mit Chance auf WM-Punkte

Die letzten beiden Plätze in den Top Ten belegen die beiden Lotus-Piloten. Romain Grosjean gewann das Duell gegen Teamkollege Pastor Maldonado deutlich. Dahinter scheiterte Sauber-Rookie Felipe Nasr um knappe 8 Hunderstel am Einzug in die Top Ten. Das ist für den krisengeschüttelten Rennstall aus der Schweiz schon ein Erfolg. Mit etwas Glück winken dem Brasilianer im Rennen Punkte. Marcus Ericsson im zweiten Sauber kam weniger gut zurecht. Der Schwede startet nur von Position 16.

Für die beiden Force India war wie erwartet schon in der zweiten Quali-Runde Schluss. Nico Hülkenberg und Sergio Perez starten nur von den Plätzen 14 und 15. Eine Tausendstel entschied das Teamduell zugunsten des Rheinländers. Für das Rennen hofft Hülkenberg auf den Faktor Zuverlässigkeit. Wenn die Konkurrenz strauchelt, will Force India übrig gebliebene Punkte einsammeln.

McLaren in der letzten Reihe

In der letzten Reihe starten am Sonntag die beiden McLaren. Beim Comeback von Honda droht dem Traditionsteam eine große Pleite. "Wir wussten vorher, dass wir hier wohl nicht besonders konkurrenzfähig sind", so Button. "Ins Ziel zu kommen wird morgen schon schwierig. Wir haben bisher noch keine Renndistanz geschafft. Benzinsparen ist auch ein großes Thema für uns. Es ist alles ein Lernprozess."

Die Bilder vom Qualifying-Samstag finden Sie in unserer Galerie.

FahrerTeamQ1Q2Q3
1. Lewis HamiltonMercedes1:28.5861:26.8941:26.327
2. Nico RosbergMercedes1:28.9061:27.0971:26.921
3. Felipe MassaWilliams1:29.2461:27.8951:27.718
4. Sebastian VettelFerrari1:29.3071:27.7421:27.757
5. Kimi RäikkönenFerrari1:29.7541:27.8071:27.790
6. Valtteri BottasWilliams1:29.6411:27.7961:28.087
7. Daniel RicciardoRed Bull1:29.7881:28.6791:28.329
8. Carlos SainzToro Rosso1:29.5971:28.6011:28.510
9. Romain GrosjeanLotus1:29.5371:28.5891:28.560
10. Pastor MaldonadoLotus1:29.8471:28.7261:29.480
11. Felipe NasrSauber1:30.4301:28.800-
12. Max VerstappenToro Rosso1:29.2481:28.868-
13. Daniil KvyatRed Bull1:30.4021:29.070-
14. Nico HülkenbergForce India1:29.6511:29.208-
15. Sergio PerezForce India1:29.9901:29.209-
16. Marcus EricssonSauber1:31.376--
17. Jenson ButtonMcLaren1:31.422--
18. Kevin MagnussenMcLaren1:32.037--
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