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Vettel, Rosberg & Co: Deutsche Piloten in Australien

Rätselraten im deutschen Lager

Nico Hülkenberg Foto: xpb 40 Bilder

Die deutschen Formel 1-Piloten wussten den ersten Trainingstag in Melbourne nur schwer einzuschätzen. Wenig Gummi auf der Strecke und zwischenzeitliche Regenschauer verzerrten das Kräfteverhältnis. Generell bleibt die Stimmung aber optimistisch.

26.03.2010

Adrian Sutil:

Der Force India-Pilot zeigte sich nach den beiden freien Trainingssitzungen am Freitag zufrieden: "Das Auto hat tadellos funktioniert, obwohl ich ja einen gewissen Nachteil dadurch hatte, dass Paul di Resta die erste Trainingssitzung bestritten hat. Als ich im zweiten Training zum Zuge kam, war es schwierig, sich auf die wechselhaften Witterungsbedingungen einzustellen. Trotzdem hat sich meine Vorhersage vom Donnerstag bestätigt: Beide Force India-Autos lagen in den Top-Ten."

Das freie Training war für Sutil die erneute Bestätigung, dass der VJM3 ein Quantensprung nach vorne ist: "Im letzten Jahr haben wir uns mit dem alten Auto in Melbourne sehr schwer getan, weil wir zu wenig Abtrieb und zu wenig mechanischen Grip hatten. Mit dem neuen Auto macht Melbourne jetzt richtig Spaß, auch die Balance des Autos hat von Beginn an sehr gut gepasst."

Formel 1: GP Australien 2010 2:11 Min.

Nico Hülkenberg:

Für Nico Hülkenberg ist die Strecke von Melbourne Neuland. "Ich finde sie super. Nicht so einfach wie ich gedacht habe. Weil die Mauern so nah stehen, hast du viel mehr Gefühl für die Geschwindigkeit. Die kritischen Stellen sind die Kurven drei und vier und die Kurvenfolge zum Schluss der Runde."

Melbourne-Neulinge traf der Regen am Nachmittag doppelt hart. Trotzdem kam Hülkenberg auf insgesamt 51 Runden. Fast eine ganze Renndistanz. "Der Regen macht es schwer, die Resultate richtig zu lesen. Dem Gefühl nach geht es besser als in Bahrain. Das Auto ist besser ausbalanciert. Trotzdem sind wir nicht bei den Schnellsten. Ein Platz in den Top Ten wird sehr schwer."

Sebastian Vettel:

Sebastian Vettel beendete den ersten Trainingstag mit einem Ausrutscher ins Kiesbett. "Mein Fehler. Ich habe die Kurve etwas zu weit links angebremst." Der Ausritt kam zur falschen Zeit. Denn zum Schluss war die Piste wieder fast trocken. Mark Webber demonstrierte es mit der drittschnellsten Zeit. Da ließ es sich für Vettel verschmerzen, dass er nur auf Rang 16 landete: "Mark hat gezeigt, dass wir vorne dran sind."

Timo Glock:

Timo Glock wird weiter von der Defekthexe verfolgt. Das Morgentraining war nach acht Runden mit einem Getriebeschaden beendet. Eine Korrektur im Getriebe brachte keinen Erfolg. Bei Teamkollege Lucas di Grassi bahnte sich zu Beginn des zweiten Trainings der gleiche Defekt erneut an. Also wurde die Ausbesserung zurückgenommen.

"Damit ging wieder Zeit verloren", stöhnte Glock. Doch auch die Korrektur der Korrektur brachte keine Abhilfe. Nach neun Runden musste Glock erneut wegen Getriebeärger zurück an die Box. "Ich habe eine kleine Einstellung am Setup verändert, und es fühlte sich ganz gut an, als ich mit den weichen Reifen auf die Strecke gegangen bin. Aber bei so wenigen Runden lässt sich natürlich überhaupt nichts über das Auto sagen."

Inzwischen ist der Grund für die Getriebemisere gefunden. Im Ölkreislauf der Kraftübertragung ist ein Filter zwischengeschaltet. Der verstopft regelmäßig nach wenigen Runden. Damit steigt die Getriebeöltemperatur. Um Kleinholz zu verhindern, rief der Kommandostand die Fahrer vorzeitig an die Box zurück.

Nico Rosberg:

Der Wiesbadener war mit weniger Benzin an Bord in der ersten Trainingssitzung schneller als sein Teamkollege Michael Schumacher. In der zweiten Sitzung ging er dagegen in eine andere Abstimmungsrichtung, die sich nicht bezahlt machte: "Die erste Trainingssitzung war okay, wir konnten Daten sammeln und lernen. Der Nachmittag war dann ein bisschen frustrierend, weil das wechselhafte Wetter zu Unterbrechungen im Trainingsablauf führte. Trotzdem haben wir etwas bei den Reifen gelernt, was uns bei der Vorbereitung für den Samstag helfen sollte. Wir können uns bei der Fahrzeugabstimmung morgen sicherlich noch steigern und haben noch eine Menge Arbeit vor uns."

Michael Schumacher:

Wie der erste Trainingstag für Michael Schumacher lief, lesen Sie hier:

>> "Schumi zufrieden mit Fortschritten"

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