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GP Australien 2014 (Ergebnis Training 1)

Fernando Alonso setzt erste Bestzeit

Formel 1 GP Australien 2014 Fernando Alonso Foto: xpb 108 Bilder

Ferrari-Pilot Fernando Alonso darf die erste Trainingsbestzeit der Saison für sich verbuchen. Dahinter landeten Jenson Button und Valtteri Bottas. Sebastian Vettel startete mit 50 Minuten Verspätung das Auftakttraining zum GP Australien.

14.03.2014 Bianca Leppert

Die Karten sind neu gemischt. Im ersten Freien Training zum Grand Prix von Australien zeigte die neue Formel 1, was die Fans in dieser Saison erwartet. Die Befürchtungen, die Defekt-Hexe verursache Chaos, bestätigten sich nicht. Ganz problemlos lief es für einige trotzdem nicht.

Hamilton bleibt stehen

Den besten Eindruck hinterließ Ferrari-Pilot Fernando Alonso. Er drehte seine schnellste Runde in 1.31,840 Minuten. Damit war er allerdings 4,4 Sekunden langsamer als der Pole-Setter Sebastian Vettel im vergangenen Jahr. Hinter dem Spanier rangelte McLaren-Pilot Jenson Button mit den beiden Williams um die weiteren Plätze. Die 3 Mercedes-Kundenautos lagen mit mehr als einer halben Sekunde Rückstand allerdings schon relativ deutlich zurück.

Das Mercedes-Werksteam hatte hingegen nicht viel zu lachen. Lewis Hamilton schaffte nicht mal eine Runde. Kurz vor der Auftaktsitzung am Freitag wurde am Auto des Briten die Antriebseinheit gewechselt. Doch auch das neue Aggregat verweigerte schon nach wenigen Metern den Dienst. Ein Öldruck-Sensor schlug auf der Installationsrunde Alarm und schaltete den Motor automatisch ab. "Das Auto hat einfach gestoppt", gab der verdutzte Pilot an die Box durch. Teamkollege Nico Rosberg schaffte immerhin 17 Umläufe reihte sich auf dem sechsten Platz ein.

Vettel startet mit Verspätung

Red Bull war ebenfalls nicht von Technik-Glück gesegnet. Sebastian Vettel blieb nichts anderes übrig, als zunächst einmal zuzuschauen. Seine "Suzie" war erst nach 50 Minuten einsatzbereit. Der Weltmeister wurde Siebter mit 0,9 Sekunden Rückstand. Besser lief es für den Teamkollegen: Daniel Ricciardo holte mit Position fünf und 26 Runden die Kohlen aus dem Feuer.

Eine vernünftige Debüt-Vorstellung zeigte auch Kevin Magnussen mit dem achten Rang. Der Däne ließ Kimi Räikkönen im Ferrari und Jean-Eric Vergne im Toro Rosso hinter sich. Der Franzose war mit 30 Runden fleißigster Pilot, fand sich allerdings auch regelmäßig neben der Piste wieder. Offenbar kämpfte Vergne mit dem neuen elektronischen Bremssystem.

Die Force India-Piloten Nico Hülkenberg und Sergio Perez verpassten mit Platz elf und zwölf knapp die Top-Ten. Ihnen fehlten mehr als 1,6 Sekunden auf die Spitze. Auch bei Sauber lässt der Speed noch zu wünschen übrig. Knapp vier Sekunden Rückstand sind zu viel. Immerhin drehten  Adrian Sutil (13) und Esteban Gutierrez (7) überhaupt ein paar Runden.

Romain Grosjean kam dagegen gar nicht aus der Box, Pastor Maldonado schaffte es im zweiten Lotus immerhin 13 Minuten vor Schluss auf die Strecke, musste sein Auto aber kurz darauf schon wieder abstellen. Im Cockpit war Rauch zu erkennen. Der Venezolaner konnte sich gerade noch mit abgeschaltetem Motor rollend in die Box retten.

Auch für Caterham lief es nicht berauschend. Neuling Marcus Ericsson hatte Elektronikprobleme, Kamui Kobayashi kämpfte mit einem Benzinpumpen-Problem. Auch sie konnten genau wie die Lotus keine Zeit notieren lassen.

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