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GP Australien (Ergebnis Training 3)

Turbulente Generalprobe in Melbourne

Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - GP Australien - 14. März 2014 Foto: xpb 108 Bilder

Im dritten Training zum GP Australien kamen die Fans auf ihre Kosten. Die Formel-1-Piloten boten reichlich Unterhaltung mit Ausritten, Flüchen und fliegenden Objekten. Nico Rosberg war dabei klar der schnellste Mann auf der Strecke.

15.03.2014 Bianca Leppert

So macht die Formel 1 doch richtig Spaß. Statt gähnender Langeweile herrschte im letzten Training vor dem Qualifying reichlich Action. Nico Rosberg drehte in 1.29,375 Minuten nicht nur die schnellste Runde, sondern gab den Fernsehzuschauern einige Minuten lang auch eine Knobelaufgabe. Auf den Onboard-Bildern war zu erkennen, dass er ein silbernes Teil aus dem Cockpit warf. Kurze Zeit später löste Mercedes auf: Es war der Hitzeschutz für den Ellenbogen.

Fehler der Konkurrenz

Auf dem zweiten Platz reihte sich ebenfalls ein von Mercedes angetriebenes Auto ein. Jenson Button verteidigte die McLaren-Ehre mit 1,391 Sekunden Rückstand auf das Werksteam. Der große Abstand spricht dafür, dass Rosberg eine richtig gute Runde erwischt hat. Button verlor vor allem im ersten und letzten Sektor Zeit.

Die Konkurrenz bekleckerte sich nicht gerade mit Ruhm. Sowohl Fernando Alonso als auch Lewis Hamilton, die die Plätze drei und vier belegten, machten im entscheidenden Versuch einen Fehler. Red Bull schien nicht mehr ganz so gut in Form wie am Vortag. Daniel Ricciardo war auf Rang fünf mit seinem Auto noch nicht glücklich. Noch härter traf es Sebastian Vettel mit Position zwölf. Er beschwerte sich über Funk, das Auto sei unfahrbar. Offenbar testete Red Bull ein neues Mapping. Vettel beklagte sich über die schlechte Fahrbarkeit. Offenbar beschleunigte "Suzie" nicht wie geplant.

Nico Hülkenberg nahm im Force India den sechsten Platz vor Kimi Räikkönen im Ferrari ein. Der Finne machte ebenfalls mit Ausritten auf sich aufmerksam. Die häufigen Ausrutscher waren ein klares Zeichen, dass sich die Fahrer am Limit noch an die neuen Autos gewöhnen müssen. Die Youngster Kevin Magnussen und Sergio Perez folgen auf Platz acht und neun.

Sorgenkinder in der Formel 1

Zu den Sorgenkindern zählen derzeit Williams, Sauber und Lotus. Valtteri Bottas schaffte keine Runde. Der Finne verfolgte stattdessen das Geschehen aus der Box. An seinem FW36 musste unplanmäßig das Getriebe getauscht werden, was eine Strafversetzung um fünf Plätze in der Startaufstellung für den Finnen bedeutet. Teamkollege Felipe Massa konnte mit Rang zehn auch nicht gerade viel Hoffnung wecken.

Das gleiche Schicksal wie Bottas ereilte Esteban Gutierrez. Schon zu Beginn des Trainings musste der Mexikaner stoppen. Auch Sauber versucht das Getriebe bis zum Beginn des Qualifyings zu wechseln, muss aber dieselbe Strafe wie Bottas in Kauf nehmen.

Bei Lotus läuft nach wie vor überhaupt nichts zusammen. In der Nacht mussten die Mechaniker die Sperrstunde brechen. Doch die Reparaturen scheinen nicht viel geholfen zu haben. Romain Grosjean kam auf keine gezeitete Runde. Über Funk schimpfte der Franzose: "Das Auto ist furchtbar. Unglaublich." Teamkollege Pastor Maldonado drehte 15 Runden, rollte zum Schluss aber auf der Strecke aus.

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