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GP Australien

McLaren stark im Freitagstraining

Foto: dpa

Mit den Plätzen eins, zwei und fünf dominierte McLaren-Mercedes das zweite freie Training in Melbourne. Schnellster Mann war Testfahrer Pedro de la Rosa. Michael Schumacher kam hinter Nick Heidfeld auf Rang vier.

04.03.2005

McLaren-Tester Pedro de la Rosa war der Mann des Tages in Melbourne. In 1:25,376 Minuten fuhr er die absolut schnellste Runde und nahm Teamkollege Kimi Räikkönen auf Platz zwei drei Zehntelsekunden ab. Den silbernen Tag komplett machte Juan Pablo Montoya mit Rang fünf. De la Rosa fuhr seine Bestzeit mit frischen Reifen und leeren Tanks. Die Konkurrenz muss eher Räikkönens Runde als Richtwert nehmen.

Nick Heidfeld fehlten als Drittem im Williams-BMW drei Zehntel auf den Finnen. Bei Williams kam zum ersten Mal ein neues Aerodynamik-Paket zum Einsatz, das sich bewährte. "Ich bin zufrieden", sagte Heidfeld. Zufrieden war auch Teamkollege Mark Webber, der das Training nur als 15. abschloss, weil er vorwiegend Dauerläufe absolvierte.

Die Ferrari landeten auf den Rängen vier (Schumacher) und neun (Barrichello). "Die Teams, die wir vor der Saison im Auge behalten mussten, stellen sich auch hier als schwerste Gegner heraus", sagte der Weltmeister, der am Morgen mit einem Elektrik-Problem kämpfte und sich überrascht über das Tempo von Red Bull und Sauber zeigte. Felipe Massa hatte sich in einer einzelnen schnellen Runde auf Rang sechs katapultiert, David Coulthard rückte trotz halbvollen Tanks vor Toyota Mann Ralf Schumacher auf Platz zwölf vor.

Renault unauffällig

Als Siebter und Zehnter boten die Mitfavoriten von Renault eine eher dezente Vorstellung. Wie immer verbreitet Teamchef Flavio Briatore Optimismus, denn die Konkurrenz sei untergewichtig unterwegs gewesen: "Wir hatten dagegen 60 Kilo Sprit an Bord."

Abgesehen von den Minardi, die nicht zum Training zugelassen wurden, verweigerten Michael Schumacher, Kimi Räikkönen und die Renault-Fahrer Fernando Alonso und Giancarlo Fisichella im ersten Morgentraining die Arbeit. Um die Motoren zu schonen, drehten auch die anderen Fahrer nur wenige Runden. Es war die Stunde der Testfahrer, von denen Vitantonio Liuzzi im Red Bull die schnellste Runde drehte. als im zweiten Training alle richtig Gas gaben, landete der Italiener auf dem letzten Platz.

GP Australien, Ergebnis 2. Freies Training:

1. Pedro de la Rosa, McLaren-Mercedes: 1:25.376 min
2. Kimi Raikkonen, McLaren-Mercedes: 1:25.676 min
3. Nick Heidfeld, Williams-BMW: 1:25.940 min
4. Michael Schumacher, Ferrari: 1:26.081 min
5. Juan Pablo Montoya, McLaren-Mercedes: 1:26.227 min
6. Felipe Massa, Sauber-Petronas: 1:26.357 min
7. Fernando Alonso, Renault: 1:26.562 min
8. Jenson Button, BAR-Honda: 1:26.611 min
9. Rubens Barrichello, Ferrari: 1:26.639 min
10. Giancarlo Fisichella, Renault: 1:26.667 min
11. Ricardo Zonta, Toyota: 1:26.808 min
12. David Coulthard, Red Bull-Cosworth: 1:27.017 min
13. Ralf Schumacher, Toyota: 1:27.162 min
14. Jarno Trulli, Toyota: 1:27.195 min
15. Mark Webber, Williams-BMW: 1:27.329 min
16. Jacques Villeneuve, Sauber-Petronas: 1:27.513 min
17. Christian Klien, Red Bull-Cosworth: 1:27.544 min
18. Takuma Sato, BAR-Honda: 1:27.891 min
19. Narain Karthikeyan, Jordan-Toyota: 1:28.168 min
20. Robert Doornbos, Jordan-Toyota: 1:28.620 min
21. Vitantonio Liuzzi, Red Bull-Cosworth: 1:28.926min
22. Tiago Monteiro, Jordan-Cosworth: 1:29.671 min

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